[Histopathological analysis of germ cell tumours: aspects to consider].

Histopathologische Befundung von Keimzelltumoren – worauf ist zu achten?

Journal

Aktuelle Urologie
ISSN: 1438-8820
Titre abrégé: Aktuelle Urol
Pays: Germany
ID NLM: 0421406

Informations de publication

Date de publication:
05 Sep 2024
Historique:
medline: 6 9 2024
pubmed: 6 9 2024
entrez: 5 9 2024
Statut: aheadofprint

Résumé

Germ cell tumours (GCT) are the most common testicular tumours and form a heterogenous group of tumours with different biological behaviour. Based on differences regarding patient age at first manifestation, morphological characteristics and molecular changes, they are divided into three different groups of GCTs (type I-III). For treatment and prognosis, an exact histopathological analysis of an orchiectomy resection specimen is very important, including the specification of all different histological subtypes with their proportional distribution. This article describes the approach of the preparation of a resection specimen and the histopathological analysis of a testicular tumour. In addition, it describes cases in which additional tools like immunohistochemical and molecular analyses are necessary. Furthermore, the current WHO classification of testicular GCT is discussed. Die Keimzelltumoren machen den Großteil der Hodentumoren aus und bilden eine heterogene Gruppe an Tumoren, die sich biologisch unterschiedlich verhalten. Aufgrund des Auftretens in unterschiedlichen Altersgruppen, ihrer morphologischen Charakteristika und der molekularen Veränderungen werden sie in 3 verschiedene Gruppen (Typ I–III) unterteilt. Die genaue histopathologische Analyse eines Orchiektomieresektats, die Zuordnung in die genannten 3 Gruppen und die genaue Benennung aller Subtypen mit prozentualer Verteilung ist für die Therapie und Prognose eines Patienten mit Keimzelltumor sehr wichtig. In diesem Artikel wird die Vorgehensweise bei der Aufarbeitung eines Orchiektomieresektats und die histopathologische Analyse des Hodentumorgewebes geschildert und dargestellt, in welchen Situationen Hilfsmittel wie immunhistochemische oder molekularpathologische Untersuchungen notwendig sind. Ferner wird die aktuelle Einteilung der Keimzelltumoren des Hodens anhand der gültigen WHO-Klassifikation geschildert und diskutiert.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Die Keimzelltumoren machen den Großteil der Hodentumoren aus und bilden eine heterogene Gruppe an Tumoren, die sich biologisch unterschiedlich verhalten. Aufgrund des Auftretens in unterschiedlichen Altersgruppen, ihrer morphologischen Charakteristika und der molekularen Veränderungen werden sie in 3 verschiedene Gruppen (Typ I–III) unterteilt. Die genaue histopathologische Analyse eines Orchiektomieresektats, die Zuordnung in die genannten 3 Gruppen und die genaue Benennung aller Subtypen mit prozentualer Verteilung ist für die Therapie und Prognose eines Patienten mit Keimzelltumor sehr wichtig. In diesem Artikel wird die Vorgehensweise bei der Aufarbeitung eines Orchiektomieresektats und die histopathologische Analyse des Hodentumorgewebes geschildert und dargestellt, in welchen Situationen Hilfsmittel wie immunhistochemische oder molekularpathologische Untersuchungen notwendig sind. Ferner wird die aktuelle Einteilung der Keimzelltumoren des Hodens anhand der gültigen WHO-Klassifikation geschildert und diskutiert.

Identifiants

pubmed: 39236760
doi: 10.1055/a-2363-4744
doi:

Types de publication

English Abstract Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Subventions

Organisme : Wilhelm Sander-Stiftung
ID : 2016.041.1/ .2/ .3

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Alexander Fichtner (A)

Institute of Pathology, University Medical Center Göttingen, Göttingen, Germany.

Daniel Nettersheim (D)

Klinik für Urologie, Urologisches Forschungslabor, Translationale Uro-Onkologie, Medizinische Fakultät und Universitätskrankenhaus Düsseldorf, Heinrich Heine University Düsseldorf, Düsseldorf, Germany.
Lighthouse Projekt: Keimzelltumoren, Zentrum für integrierte Onkologie Aachen, Bonn und Köln-Düsseldorf (CIO ABCD), Düsseldorf, Germany.

Felix Bremmer (F)

Institute of Pathology, University Medical Center Göttingen, Göttingen, Germany.

Classifications MeSH