[Survey on the use of nasal tamponades in sinunasal surgery].
Umfrage zum Einsatz von Nasentamponaden in der sinunasalen Chirurgie.
Journal
Laryngo- rhino- otologie
ISSN: 1438-8685
Titre abrégé: Laryngorhinootologie
Pays: Germany
ID NLM: 8912371
Informations de publication
Date de publication:
30 Sep 2024
30 Sep 2024
Historique:
medline:
1
10
2024
pubmed:
1
10
2024
entrez:
30
9
2024
Statut:
aheadofprint
Résumé
Currently, there is an intensive discussion about enhancing and expanding outpatient rhinosurgical procedures. Many questions about how to stratify into out- and inpatient procedures are still not sufficiently clarified. Particularly, the use of nasal packing materials is not adequately discussed. We performed a Germany-wide survey among otorhinolaryngologists regarding the use of nasal packing materials in sinonasal surgery. Additionally, we asked for any complication in relation to nasal packing. In 85,6% nasal packing was used for septal and turbinate surgery at least occasionally, in 44,2% always. In sinus surgery these numbers are 94,1% and 49%, respectively. Non-resorbable nasal packing materials were predominantly used.Most frequent complications were bleeding with nasal packing in situ (> 50% of respondents) and posterior dislocation (24% of respondents), requiring emergency treatment. Death was listed in 5 patients. One patient suffered from permanent brain damage due to hypoxia. Application of non-resorbable nasal packing materials with occlusion of the nasal cavity carry a substantial risk of complications, which necessitate emergency treatment, thus requiring inpatient care. Die Ambulantisierung rhinochirurgischer Eingriffe wird derzeit intensiv diskutiert und insbesondere von politischer Seite stark propagiert. Viele Fragen zur Stratifizierung in ambulante oder stationäre Durchführung sind unklar. Insbesondere ist das Vorgehen bei Anwendung von Nasentamponaden bisher nicht ausreichend diskutiert. Deutschlandweite Umfrage unter niedergelassenen und in Kliniken tätigen Hals-, Nasen-, Ohrenärzten zur Verwendung von Nasentamponaden in der Rhinochirurgie und zum Auftreten von Komplikationen in Zusammenhang mit einer Tamponade. 85,6% der Antwortenden verwenden eine Nasentamponade zumindest manchmal bei der Chirurgie von Septum und Nasenmuscheln/lateraler Nasenwand, 44,2% grundsätzlich. Bei der Nasennebenhöhlenchirurgie sind dies 94,1% bzw. 49% der Antwortenden. Überwiegend wurde die Anwendung von sich nicht auflösenden Tamponaden angegeben. Die am häufigsten beobachteten Komplikationen waren eine Blutung unter liegender Nasentamponade (>50% der Antwortenden) und eine Dislokation nach dorsal (24% der Antwortenden), die ein notfallmäßiges Eingreifen erforderte. Eine Todesfolge wurde bei 5 Patienten beschrieben. Ein Patient erlitt eine dauerhafte Hirnschädigung nach Hypoxie. Die Anwendung einer sich nicht auflösenden Nasentamponade mit Okklusion der Nasenhaupthöhle kann zu einer relevanten Gefährdung der Patienten führen, die ein notfallmäßiges Eingreifen erforderlich macht und deshalb die stationäre Überwachung erfordert.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die Ambulantisierung rhinochirurgischer Eingriffe wird derzeit intensiv diskutiert und insbesondere von politischer Seite stark propagiert. Viele Fragen zur Stratifizierung in ambulante oder stationäre Durchführung sind unklar. Insbesondere ist das Vorgehen bei Anwendung von Nasentamponaden bisher nicht ausreichend diskutiert.
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English Abstract
Journal Article
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ger
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Rainer Weber: Empfang von Honoraren oder Beratungsgebühren: GSK, Hommel Pharma, Infectopharm, KARL STORZ, Sanofi-Aventis, Sidroga, Spiggle & Theis, Stryker. Bernhard Olzowy: Vortragshonorare für Radiofrequenzchirurgiekurse seitens der Fa. Neuwirth Medical Products, die selbstauflösende Chitosantamponaden (PosisepX) vertreibt. Frank Haubner: Honorare für Vorträge bei folgenden Firmen: Brainlab, Spiggle&Theis, Neuwirth, RG Ärzteberatung. Robert Böscke: Reisekostenerstattungen: Sanofi, GSK, Allergopharma, MedEL, Cochlear; Vortragshonorare: Sanofi, GSK Achim Beule: Vorträge für AstraZeneca, GlaxoSmithKline, Happersberger otopront, Medtronic, Novartis, Sanofi Aventis, Xion; Beratertätigkeit für AstraZeneca, GlaxoSmithKline, Medtronic, Novartis, Sanofi Aventis, Durchführung von wissenschaftlichen Studien an der Uniklinik Münster für Allakos, AstraZeneca, BioMed Elements/EU, Bristol Myers Squibb, GlaxoSmithKline, Happersberger otopront/AiF,Sanofi Aventis, Winicker Norimed; insgesamt aber keine Tätigkeiten mit Schwerpunkt „Nasentamponaden“ oder mit Bezug zu dieser Publikation Thomas Kühnel: Glaxo Smith Kline: Advisory Board; Karl Storz Endoskope: bezahlte Tätigkeit bei Operationskursen; Sanofi: Advisory Board (Einladung), Vortragstätigkeit; Dt. Fachgesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie; Dt. Fachgesellschaft für Schädelbasischirurgie