Autologous Contralateral and Ipsilateral Rotational Penetrating Keratoplasty - A Case Series and Mini-Review.

Autologe kontralaterale und ipsilaterale rotierende perforierende Keratoplastik – Fallserie und Mini-Review.

Journal

Klinische Monatsblatter fur Augenheilkunde
ISSN: 1439-3999
Titre abrégé: Klin Monbl Augenheilkd
Pays: Germany
ID NLM: 0014133

Informations de publication

Date de publication:
10 Oct 2024
Historique:
medline: 11 10 2024
pubmed: 11 10 2024
entrez: 10 10 2024
Statut: aheadofprint

Résumé

Corneal stromal opacities can severely impact visual acuity if they are located in the visual axis. Homologous penetrating keratoplasty (HPK) is usually the preferred surgical option in such clinical circumstances. However, autologous penetrating keratoplasty (APK) could be an immunologically safer alternative. The purpose of this study was to report the surgical technique, indications, and (dis)advantages of ipsilateral rotational and contralateral APK, as well as pre- and postoperative clinical findings of four patients who underwent contralateral APK. In ipsilateral rotational APK, eccentric trephination places the central corneal opacity at the excision edge, whereafter the corneal button is rotated to clear the visual axis. Contralateral APK is suitable for more specific clinical situations with corneal opacity in a functionally much better eye. Clear cornea of the (almost) blind eye suffering from a noncorneal pathology is transplanted to the potentially better seeing eye suffering from a corneal pathology, followed by HPK in the (almost) blind donor eye. After 18 months, potentially better-seeing eyes improved from logMAR 1.3 to 0.6 in visual acuity, with most HPK-treated weaker eyes matching preoperative levels. Considering ipsilateral rotational and contralateral APK before moving on straight towards HPK is crucial in select cases. Autologous contralateral keratoplasty should be preferred for patients with (1) corneal scars in a potentially better seeing eye and (2) a clear cornea in an (almost) blind eye, especially in cases of high risk for graft rejection. Stromale Hornhauttrübungen können die Sehschärfe stark beeinträchtigen, wenn sie in der visuellen Achse liegen. Die homologe perforierende Keratoplastik (HPK) ist i. d. R. die bevorzugte chirurgische Option unter solchen klinischen Umständen. Die autologe perforierende Keratoplastik (APK) könnte jedoch eine Alternative ohne das Risiko einer immunologischen Transplantatabstoßung darstellen. Ziel dieser Studie war es, die chirurgische Technik, die Indikationen und die Vor-/Nachteile der ipsilateralen rotatorischen und der kontralateralen APK sowie die prä- und postoperativen klinischen Befunde von 4 Patienten, die sich einer kontralateralen APK unterzogen, darzustellen. Bei der ipsilateralen rotatorischen APK wird eine exzentrische Trepanation durchgeführt, wobei die zentrale Hornhauttrübung am Rand der Exzision liegt. Anschließend wird das Hornhautscheibchen so gedreht, dass sich die klare Hornhaut in der Sehachse befindet, wobei die Narbe zur Peripherie hingedreht wird. Eine kontralaterale APK kann in spezielleren klinischen Situationen mit Hornhauttrübungen im funktionell viel besseren Auge durchgeführt werden. Bei diesem Verfahren wird die klare Hornhaut des (fast) blinden Auges, das an einer nicht kornealen Pathologie leidet, auf das potenziell besser sehende Auge transplantiert, das an einer kornealen Pathologie leidet. Im Rahmen dieses Verfahrens muss am (fast) blinden Spenderauge eine gleichzeitige HPK durchgeführt werden. Die Option der ipsilateralen rotatorischen und der kontralateralen APK sollte in besonderen klinischen Situationen immer zuerst in Betracht gezogen werden, bevor Hornhautmikrochirurgen direkt zur HPK übergehen. Die autologe kontralaterale Keratoplastik sollte bei Patienten mit (1) Hornhautnarben in einem potenziell besser sehenden Auge und (2) klarer Hornhaut in einem (fast) blinden Auge bevorzugt werden, insbesondere in Fällen mit hohem Risiko für eine Transplantatabstoßung.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Stromale Hornhauttrübungen können die Sehschärfe stark beeinträchtigen, wenn sie in der visuellen Achse liegen. Die homologe perforierende Keratoplastik (HPK) ist i. d. R. die bevorzugte chirurgische Option unter solchen klinischen Umständen. Die autologe perforierende Keratoplastik (APK) könnte jedoch eine Alternative ohne das Risiko einer immunologischen Transplantatabstoßung darstellen. Ziel dieser Studie war es, die chirurgische Technik, die Indikationen und die Vor-/Nachteile der ipsilateralen rotatorischen und der kontralateralen APK sowie die prä- und postoperativen klinischen Befunde von 4 Patienten, die sich einer kontralateralen APK unterzogen, darzustellen. Bei der ipsilateralen rotatorischen APK wird eine exzentrische Trepanation durchgeführt, wobei die zentrale Hornhauttrübung am Rand der Exzision liegt. Anschließend wird das Hornhautscheibchen so gedreht, dass sich die klare Hornhaut in der Sehachse befindet, wobei die Narbe zur Peripherie hingedreht wird. Eine kontralaterale APK kann in spezielleren klinischen Situationen mit Hornhauttrübungen im funktionell viel besseren Auge durchgeführt werden. Bei diesem Verfahren wird die klare Hornhaut des (fast) blinden Auges, das an einer nicht kornealen Pathologie leidet, auf das potenziell besser sehende Auge transplantiert, das an einer kornealen Pathologie leidet. Im Rahmen dieses Verfahrens muss am (fast) blinden Spenderauge eine gleichzeitige HPK durchgeführt werden. Die Option der ipsilateralen rotatorischen und der kontralateralen APK sollte in besonderen klinischen Situationen immer zuerst in Betracht gezogen werden, bevor Hornhautmikrochirurgen direkt zur HPK übergehen. Die autologe kontralaterale Keratoplastik sollte bei Patienten mit (1) Hornhautnarben in einem potenziell besser sehenden Auge und (2) klarer Hornhaut in einem (fast) blinden Auge bevorzugt werden, insbesondere in Fällen mit hohem Risiko für eine Transplantatabstoßung.

Identifiants

pubmed: 39389552
doi: 10.1055/a-2211-9086
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

eng

Sous-ensembles de citation

IM

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

The authors declare that they have no conflict of interest.

Auteurs

Adrien Quintin (A)

Department of Ophthalmology, Saarland University Medical Centre (UKS), Homburg/Saar, Germany.

Alexandra Serfözö (A)

Department of Ophthalmology, Saarland University Medical Centre (UKS), Homburg/Saar, Germany.

Loay Daas (L)

Department of Ophthalmology, Saarland University Medical Centre (UKS), Homburg/Saar, Germany.

Shady Suffo (S)

Department of Ophthalmology, Saarland University Medical Centre (UKS), Homburg/Saar, Germany.

Berthold Seitz (B)

Department of Ophthalmology, Saarland University Medical Centre (UKS), Homburg/Saar, Germany.

Classifications MeSH