[Assessment of Coding in German Diagnosis Related Groups System in Otorhinolaryngology].

Begutachtung der Kodierung im German Diagnosis Related Groups System in der HNO-Heilkunde.

Journal

Gesundheitswesen (Bundesverband der Arzte des Offentlichen Gesundheitsdienstes (Germany))
ISSN: 1439-4421
Titre abrégé: Gesundheitswesen
Pays: Germany
ID NLM: 9204210

Informations de publication

Date de publication:
Jan 2020
Historique:
pubmed: 15 5 2018
medline: 28 1 2020
entrez: 15 5 2018
Statut: ppublish

Résumé

Prospective analysis of assessment reports in otorhinolaryngology for the period 01-03-2011 to 31-03-2017 by the Health Advisory Boards in Lower Saxony and Bremen, Germany in relation to coding in the G-DRG-System. The assessment reports were documented using a standardized database system developed on the basis of the electronic data exchange (DTA) by the Health Advisory Board in Lower Saxony. In addition, the documentation of the assessment reports according to the G-DRG system was used for assessment. Furthermore, the assessment of a case was evaluated once again on the basis of the present assessment documents and presented as an example in detail. During the period from 01-03-2011 to 31-03-2017, a total of 27,424 cases of inpatient assessments of DRGs according to the G-DRG system were collected in the field of otorhinolaryngology. In 7,259 cases, the DRG was changed, and in 20,175 cases, the suspicion of a DRG-relevant coding error was not justified in the review; thus, a DRG change rate of 26% of the assessments was identified over the time period investigated. There were different kinds of coding errors. In order to improve the coding quality in otorhinolaryngology, in addition to the special consideration of the presented "hit list" by the otorhinolaryngology departments, there should be more intensive cooperation between hospitals and the Health Advisory Boards of the federal states. Im Rahmen einer prospektiven Untersuchung wurden die im Zeitraum vom 01.03.2011 bis zum 31.03.2017 auf dem Gebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde abgeschlossenen Begutachtungsaufträge im Geschäftsbereich GKV Krankenhaus der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung Niedersachsen und im Lande Bremen hinsichtlich der Kodierung im G-DRG-System analysiert. Die Dokumentation der Behandlungsfälle erfolgte mit einem standardisierten Datenbanksystem, welches auf Basis des elektronischen Datenaustausches (DTA) vom MDK Niedersachsen entwickelt wurde. Ergänzend wurden die Unterlagen der durchgeführten Begutachtungen von Fallpauschalen nach dem G-DRG-System zur Beurteilung herangezogen. Weiterhin wurde die Begutachtung von einem Fall nochmals anhand der vorliegenden Begutachtungsunterlagen ausgewertet und exemplarisch ausführlich dargestellt. Im Zeitraum vom 01.03.2011 bis zum 31.03.2017 konnten im Fachgebiet HNO-Heilkunde insgesamt 27 424 Fälle von stationären Begutachtungen von Fallpauschalen nach dem G-DRG-System erhoben werden. In 7249 Fällen wurde nach der durchgeführten Begutachtung die dem Fall zugrundeliegende Fallpauschale verändert und in 20 175 Fällen war der Verdacht auf einen DRG-relevanten Kodierfehler in der Begutachtung nicht begründet; somit war über den gesamten Zeitraum eine DRG-Änderungsquote von 26% der Begutachtungen festzustellen. Die fehlerhaften Kodierungen umfassten alle Arten von Kodierfehlern. Zur Verbesserung der Kodierqualität in der HNO-Heilkunde könnte neben der besonderen Berücksichtigung der vorgestellten „Hitliste“ durch die HNO-Abteilungen auch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern und den Medizinischen Diensten der Länder beitragen.

Sections du résumé

BACKGROUND BACKGROUND
Prospective analysis of assessment reports in otorhinolaryngology for the period 01-03-2011 to 31-03-2017 by the Health Advisory Boards in Lower Saxony and Bremen, Germany in relation to coding in the G-DRG-System.
MATERIAL AND METHODS METHODS
The assessment reports were documented using a standardized database system developed on the basis of the electronic data exchange (DTA) by the Health Advisory Board in Lower Saxony. In addition, the documentation of the assessment reports according to the G-DRG system was used for assessment. Furthermore, the assessment of a case was evaluated once again on the basis of the present assessment documents and presented as an example in detail.
RESULTS RESULTS
During the period from 01-03-2011 to 31-03-2017, a total of 27,424 cases of inpatient assessments of DRGs according to the G-DRG system were collected in the field of otorhinolaryngology. In 7,259 cases, the DRG was changed, and in 20,175 cases, the suspicion of a DRG-relevant coding error was not justified in the review; thus, a DRG change rate of 26% of the assessments was identified over the time period investigated.
CONCLUSIONS CONCLUSIONS
There were different kinds of coding errors. In order to improve the coding quality in otorhinolaryngology, in addition to the special consideration of the presented "hit list" by the otorhinolaryngology departments, there should be more intensive cooperation between hospitals and the Health Advisory Boards of the federal states.
HINTERGRUND UNASSIGNED
Im Rahmen einer prospektiven Untersuchung wurden die im Zeitraum vom 01.03.2011 bis zum 31.03.2017 auf dem Gebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde abgeschlossenen Begutachtungsaufträge im Geschäftsbereich GKV Krankenhaus der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung Niedersachsen und im Lande Bremen hinsichtlich der Kodierung im G-DRG-System analysiert.
MATERIAL UND METHODEN METHODS
Die Dokumentation der Behandlungsfälle erfolgte mit einem standardisierten Datenbanksystem, welches auf Basis des elektronischen Datenaustausches (DTA) vom MDK Niedersachsen entwickelt wurde. Ergänzend wurden die Unterlagen der durchgeführten Begutachtungen von Fallpauschalen nach dem G-DRG-System zur Beurteilung herangezogen. Weiterhin wurde die Begutachtung von einem Fall nochmals anhand der vorliegenden Begutachtungsunterlagen ausgewertet und exemplarisch ausführlich dargestellt.
ERGEBNISSE UNASSIGNED
Im Zeitraum vom 01.03.2011 bis zum 31.03.2017 konnten im Fachgebiet HNO-Heilkunde insgesamt 27 424 Fälle von stationären Begutachtungen von Fallpauschalen nach dem G-DRG-System erhoben werden. In 7249 Fällen wurde nach der durchgeführten Begutachtung die dem Fall zugrundeliegende Fallpauschale verändert und in 20 175 Fällen war der Verdacht auf einen DRG-relevanten Kodierfehler in der Begutachtung nicht begründet; somit war über den gesamten Zeitraum eine DRG-Änderungsquote von 26% der Begutachtungen festzustellen.
SCHLUSSFOLGERUNGEN UNASSIGNED
Die fehlerhaften Kodierungen umfassten alle Arten von Kodierfehlern. Zur Verbesserung der Kodierqualität in der HNO-Heilkunde könnte neben der besonderen Berücksichtigung der vorgestellten „Hitliste“ durch die HNO-Abteilungen auch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern und den Medizinischen Diensten der Länder beitragen.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Im Rahmen einer prospektiven Untersuchung wurden die im Zeitraum vom 01.03.2011 bis zum 31.03.2017 auf dem Gebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde abgeschlossenen Begutachtungsaufträge im Geschäftsbereich GKV Krankenhaus der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung Niedersachsen und im Lande Bremen hinsichtlich der Kodierung im G-DRG-System analysiert.

Identifiants

pubmed: 29758573
doi: 10.1055/a-0594-9067
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

100-106

Informations de copyright

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Maik Ellies (M)

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen, Hannover.

Berit Anders (B)

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen, Hannover.

Wolfgang Seger (W)

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen, Hannover.

Articles similaires

Humans Robotic Surgical Procedures Male Female Aged
Humans Hernias, Diaphragmatic, Congenital Case-Control Studies Prospective Studies Sweden

UK Foot and Ankle Thromboembolism (UK-FATE).

Jitendra Mangwani, Linzy Houchen-Wolloff, Karan Malhotra et al.
1.00
Humans Venous Thromboembolism Male Female United Kingdom
Nephrectomy Humans Robotic Surgical Procedures Pneumoperitoneum, Artificial Insufflation

Classifications MeSH