[Genetics of Posttraumatic Stress Disorder (PTSD)].

Genetische Grundlagen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

Journal

Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
ISSN: 1439-1058
Titre abrégé: Psychother Psychosom Med Psychol
Pays: Germany
ID NLM: 8002823

Informations de publication

Date de publication:
Jul 2019
Historique:
pubmed: 20 7 2018
medline: 24 4 2020
entrez: 20 7 2018
Statut: ppublish

Résumé

Post-traumatic stress disorder (PTSD) is a mental disorder following a severe traumatic experience and is characterized by high rates of comorbidity with related psychiatric disorders. However, even for individuals experiencing the same trauma, there is considerable inter-individual variability in the risk of PTSD, and this is largely thought to be determined by biological processes, such as genetic predisposition and epigenetic mechanism. In this review we will summarize recent research on genetics of PTSD, primarily focusing on candidate gene-association studies, targeting on functional genetic variants in the monoaminergic system and the hypothalamic-pituitary-adrenal (HPA) axis. In addition, results from recent genome-wide association studies (GWAS) will be reported and we will highlight the interplay of genetic factors with environmental factors, based on evidence from gene-environment interaction analysis and studies on the epigenetic regulation of PTSD. Finally, we will provide a brief outlook towards the potential and perspectives of pharmaco-genetic studies. Bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die nach außergewöhnlich bedrohlichen Situationen (Traumata) auftreten kann und sich durch eine hohe Komorbidität auszeichnet. Jedoch gibt es selbst bei Personen mit dem gleichen traumatischen Erlebnis eine hohe interindividuelle Variabilität bezüglich des PTBS Risikos. Daher liegt die Vermutung nahe, dass biologische Korrelate wie genetische und epigenetische Einflüsse als Risikofaktoren für die Entwicklung einer PTBS eine Rolle spielen können. Im vorliegenden Übersichtsartikel soll der aktuelle Erkenntnisstand der genetischen Forschung bei PTBS vorgestellt werden, wobei der Schwerpunkt auf genetischen Befunden aus Kandidatengen-basierten Assoziationsstudien des monoaminergen Systems und der endokrinen Stressachse liegt. Des Weiteren werden Ergebnisse aus Genom-weiten Assoziationsstudien berichtet und auf die Rolle von Genen als Moderatoren der Effekte von Kindheitstraumen anhand von Gen-Umwelt-Interaktionsstudien und epigenetische Untersuchungen eingegangen. Abschließend wird ein kurzer Ausblick auf die aktuelle Forschung im Bereich der Pharmakogenetik gegeben.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die nach außergewöhnlich bedrohlichen Situationen (Traumata) auftreten kann und sich durch eine hohe Komorbidität auszeichnet. Jedoch gibt es selbst bei Personen mit dem gleichen traumatischen Erlebnis eine hohe interindividuelle Variabilität bezüglich des PTBS Risikos. Daher liegt die Vermutung nahe, dass biologische Korrelate wie genetische und epigenetische Einflüsse als Risikofaktoren für die Entwicklung einer PTBS eine Rolle spielen können. Im vorliegenden Übersichtsartikel soll der aktuelle Erkenntnisstand der genetischen Forschung bei PTBS vorgestellt werden, wobei der Schwerpunkt auf genetischen Befunden aus Kandidatengen-basierten Assoziationsstudien des monoaminergen Systems und der endokrinen Stressachse liegt. Des Weiteren werden Ergebnisse aus Genom-weiten Assoziationsstudien berichtet und auf die Rolle von Genen als Moderatoren der Effekte von Kindheitstraumen anhand von Gen-Umwelt-Interaktionsstudien und epigenetische Untersuchungen eingegangen. Abschließend wird ein kurzer Ausblick auf die aktuelle Forschung im Bereich der Pharmakogenetik gegeben.

Identifiants

pubmed: 30025422
doi: 10.1055/a-0634-6625
doi:

Substances chimiques

SLC6A4 protein, human 0
Serotonin Plasma Membrane Transport Proteins 0
Dopamine VTD58H1Z2X

Types de publication

Journal Article Review

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

266-274

Informations de copyright

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Elisabeth M Weiss (EM)

Abteilung für Biologische Psychologie, Institut für Psychologie, Graz, Österreich.

Walther Parson (W)

Institut für Gerichtliche Medizin, Medizinische Universität Innsbruck, Österreich.

Harald Niederstätter (H)

Institut für Gerichtliche Medizin, Medizinische Universität Innsbruck, Österreich.

Josef Marksteiner (J)

Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie A, Landeskrankenhaus Hall, Österreich.

Astrid Lampe (A)

Dept. für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Innsbruck, Österreich.

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