[The "light" version of a perforator flap: significance of the Keystone Designed Perforator Flap Concept (KDPFC) in the lower extremity].
Perforator Lappen “light” – der Stellenwert des Keystone Designed Perforator Flap Concept (KDPFC) an der unteren Extremität.
Journal
Handchirurgie, Mikrochirurgie, plastische Chirurgie : Organ der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft fur Handchirurgie : Organ der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft fur Mikrochirurgie der Peripheren Nerven und Gefasse : Organ der V...
ISSN: 1439-3980
Titre abrégé: Handchir Mikrochir Plast Chir
Pays: Germany
ID NLM: 8302815
Informations de publication
Date de publication:
Aug 2019
Aug 2019
Historique:
pubmed:
9
4
2019
medline:
29
10
2019
entrez:
9
4
2019
Statut:
ppublish
Résumé
Since the KDPFC was first described by Behan et al. in 2003, there have been a number of publications about this technique with case series between 1 and 300 flaps, and some have described further modifications of the design of the flap. The flap design resembles the keystone of a Roman arch and is based on the angiosome concept. The flap is a perforator flap, but does not require microsurgical dissection or preparation of the perforators. The technique is efficient and relatively simple to perform. With a few exceptions, it can be performed anywhere on the body. Although there are a large number of publications, not much data has been published on the complications, limitations and disadvantages of the technique. This is a retrospective analysis of the outcomes of 35 patients who underwent keystone flap reconstruction for soft tissue defects over 36 months. The flap design followed the original KDPFC description. Flap selection was based on the requirements of each defect. Thirty-six flap procedures were performed on 35 patients. The mean defect size was 21 cm The KDPFC is a valuable addition to the reconstructive armamentarium. Although delayed wound healing has been observed in some cases, this flap concept can replace other local or regional flaps, also in more complex situations. Care must be taken in patient selection and, in particular, in large defects and difficult topographical areas on the distal lower leg. In these situations, other reconstructive options may be more appropriate. Mit der Originalpublikation des Keystone Designed Perforator Flap Concepts (KDPFC) von Behan et al. im Jahre 2003 hat der Keystonelappen mit Fallserien bis zu 300 Lappenplastiken Einzug in die Familie der Perforatorlappen gehalten. Die Lappenplastik, welche an die Form eines römischen Torbogens angelehnt ist, basiert auf dem Vorhandensein von Perforansgefäßen. Eine subtile Präparation der einzelnen Perforatoren ist dabei aber nicht notwendig. Hinzu kommt die insgesamt simple und rasche operative Vorgehensweise. Der Anwendungsbereich umfasst, bis auf wenige topografische Ausnahmen, das gesamte Integument. Die Anzahl aufschlussreicher Publikationen zu Komplikationen, Nachteilen oder lokalen Einschränkungen sind jedoch, trotz des breiten Anwendungsspektrums, spärlich. Anhand einer retrospektiven Analyse von 35 Patienten über einen Zeitraum von 36 Monaten wurde der Stellenwert des Lappenkonzeptes nach überwiegender Hauttumorresektion an der unteren Extremität evaluiert. Die Lappenauswahl orientierte sich an der Defektsituation unter Anwendung der im Original beschriebenen Lappenvarianten. Insgesamt wurden 36 Lappenplastiken an 35 Patienten durchgeführt. Die Defektgröße betrug im Mittel 21 cm Obwohl in einigen Fällen Wundheilungsstörungen auftraten, stellt das KDPFC insgesamt einen wertvollen Baustein in der rekonstruktiven Leiter dar. Das Lappenkonzept ist dabei in der Lage zahlreiche andere lokale und regionale Lappenplastiken, auch bei komplexeren Situationen, ohne Qualitätsverlust, zu ersetzen. Der distale Unterschenkel und der Fuß sind Bereiche, an denen das Konzept allerdings nur bedingt anwendbar ist. Komplexere Lappentechniken scheinen für diese Region aufgrund der höheren Flexibilität und des Aktionsradius geeigneter.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Mit der Originalpublikation des Keystone Designed Perforator Flap Concepts (KDPFC) von Behan et al. im Jahre 2003 hat der Keystonelappen mit Fallserien bis zu 300 Lappenplastiken Einzug in die Familie der Perforatorlappen gehalten. Die Lappenplastik, welche an die Form eines römischen Torbogens angelehnt ist, basiert auf dem Vorhandensein von Perforansgefäßen. Eine subtile Präparation der einzelnen Perforatoren ist dabei aber nicht notwendig. Hinzu kommt die insgesamt simple und rasche operative Vorgehensweise. Der Anwendungsbereich umfasst, bis auf wenige topografische Ausnahmen, das gesamte Integument. Die Anzahl aufschlussreicher Publikationen zu Komplikationen, Nachteilen oder lokalen Einschränkungen sind jedoch, trotz des breiten Anwendungsspektrums, spärlich.
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Journal Article
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