[Retained placenta in mares - an analysis of 121 cases].
Nachgeburtsverhaltung bei der Stute – eine Auswertung von 121 Fällen.
Journal
Tierarztliche Praxis. Ausgabe G, Grosstiere/Nutztiere
ISSN: 2567-5834
Titre abrégé: Tierarztl Prax Ausg G Grosstiere Nutztiere
Pays: Germany
ID NLM: 9715779
Informations de publication
Date de publication:
Dec 2019
Dec 2019
Historique:
entrez:
7
12
2019
pubmed:
7
12
2019
medline:
30
5
2020
Statut:
ppublish
Résumé
The aim of this study was to analyze data concerning history, clinical course, and prognosis of retained fetal membranes in mares. Patient records of 121 hospitalized mares with retained placenta were evaluated. In 82 cases, additional blood examinations were performed and analyzed. There was no significant correlation between age, parity or course of parturition and retained placenta. Eighty-one mares (66.9 %) were presented solely with retained fetal membranes, 40 mares (33.1 %) had additional diseases at presentation, most commonly injuries of the labia, followed by perineal tears and lochiometra. During hospitalization 50 mares (41.3 %) developed one or more diseases, most frequently lochiometra (23 mares, 19 %), laminitis (17 mares, 14 %) and thrombophlebitis (11 mares, 9.1 %). Eight mares (6.6 %) were euthanized due to the course of their diesease. Blood examinations revealed a mean leucocyte concentration of 9.8 ± 3.9 G/l at presentation. Mean concentration of serum ionized calcium amounted to 1.5 ± 0.2 mmol/l. There was no statistically significant influence of blood parameters on clinical course or development of additional diseases. Retained placenta is a common disorder in the puerperium of the mare. In the presented study, most cases developed additional diseases and in 10 % of the mares, the clinical course led to euthanasia. No risk factors for the occurrence of retained fetal membranes or its clinical course could be identified. ZIEL: Das Ziel dieser Studie war es, Daten aus Anamnese, Verlauf und Prognose von Stuten mit Nachgeburtsverhaltungen zu analysieren. Die Auswertung umfasste Daten von 121 Stuten mit einer Nachgeburtsverhaltung, die stationär veterinärmedizinisch behandelt wurden. Bei 82 Stuten erfolgten zusätzlich Blutuntersuchungen. Zwischen Alter, Parität und Geburtsverlauf der Stute und dem Auftreten einer Nachgeburtsverhaltung ließ sich kein signifikanter Zusammenhang darstellen. Bei der Aufnahmeuntersuchung zeigten 81 Stuten (66,9 %) ausschließlich eine Nachgeburtsverhaltung, 40 Tiere (33,1 %) zusätzliche Erkrankungen, am häufigsten Verletzungen der Labien, gefolgt von einer Lochiometra und Dammrissen. Während des Klinikaufenthalts entwickelten 50 Stuten (41,3 %) eine oder mehrere weitere Erkrankungen. Am häufigsten wurden Lochiometra (23 Stuten, 19,0 %), Hufrehe (17 Stuten, 14,0 %) und Thrombophlebitis (11 Stuten, 9,1 %) diagnostiziert. Acht Stuten (6,6 %) wurden aufgrund des Krankheitsverlaufs euthanasiert. Die Blutuntersuchung ergab eine Leukozytenkonzentration von 9,8 ± 3,9 G/l. Die Konzentration von ionisiertem Kalzium im Blut betrug 1,5 ± 0,2 mmol/l. Kein erhobener Parameter hatte einen signifikanten Einfluss auf klinische Symptomatik, Ausbildung von Komplikationen und Genesung. Die Nachgeburtsverhaltung ist unter den Puerperalerkrankungen ein häufiges Krankheitsbild. Diese Erkrankung tritt selten isoliert auf bzw. im Verlauf der Behandlung kommen häufig weitere Erkrankungen hinzu, die im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führen. Anhand der erhobenen Daten konnten keine Risikofaktoren für die Entstehung und den Verlauf der Erkrankung dargestellt werden.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
ZIEL: Das Ziel dieser Studie war es, Daten aus Anamnese, Verlauf und Prognose von Stuten mit Nachgeburtsverhaltungen zu analysieren.
Substances chimiques
Calcium
SY7Q814VUP
Types de publication
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
373-379Informations de copyright
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Déclaration de conflit d'intérêts
Die Autoren bestätigen, dass kein Interessenkonflikt besteht.