[Auditory localisation in hearing impaired schoolchildren with and without hearing aids].
Die Lokalisationsfähigkeit schwerhöriger Schulkinder mit und ohne Hörgeräte.
Journal
Laryngo- rhino- otologie
ISSN: 1438-8685
Titre abrégé: Laryngorhinootologie
Pays: Germany
ID NLM: 8912371
Informations de publication
Date de publication:
01 2021
01 2021
Historique:
pubmed:
6
6
2020
medline:
20
3
2021
entrez:
6
6
2020
Statut:
ppublish
Résumé
Auditory localisation is part of central auditory processing. The study examined the impact of hearing aids on the auditory localisation ability of non-linguistic stimuli in hearing impaired schoolchildren. Above threshold acoustic signals were presented to 20 children (7-17 years) in a free field condition with 45 loudspeakers placed on a semicircular array. All participants had a bilaterally symmetric moderate sensorineural hearing loss (WHO grade 2) and used behind the ear style (BTE) hearing aids with conventional earmolds. The children had to indicate the position of the signal by a laser pointer. Both high- and low-frequency noise bursts were employed in the tests to separately address spatial auditory processing based on interaural time differences and interaural intensity differences. The examination was performed with and without BTE hearing aids. There was no significant difference between results in the aided and the unaided condition: neither for the different frequency bands nor for the signal positions. The auditory localisation of the hearing impaired children was reduced by 3°-4° for frontal and 5°-11° for lateral positions compared to normal-hearing children. There was no age-relation. In our experimental setting, BTE hearing aids could not compensate the impaired auditory localisation ability of children with sensorineural hearing loss. Die Richtungslokalisation ist eine Teilleistung der zentralen auditiven Verarbeitung. Es wurde der Frage nachgegangen, ob das Tragen von Hörgeräten die Lokalisationsfähigkeit von nichtsprachlichen Stimuli bei schwerhörigen Schulkindern unterstützt. 20 Kinder (7–17 Jahre) mit einer beidseitigen, symmetrischen, mittelgradigen peripheren Schallempfindungsschwerhörigkeit (WHO-Grad 2) wurden im Freifeld mit und ohne Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HG) untersucht. Alle Probanden trugen HG mit individuellen Passstücken. Die Aufgabe war, die Position überschwelliger akustischer Signale im Freifeld mithilfe eines Laserpointers innerhalb einer halbkreisförmigen Anordnung von 45 Lautsprechern anzuzeigen. Es wurden jeweils tief- und hochfrequente Stimuli getestet, um den Einfluss von interauralen Zeit- und Pegelunterschieden auf die Verarbeitung unterscheiden zu können. Die Ergebnisse wurden mit denen normalhörender Kinder verglichen. In unserem Testaufbau gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen der Messung mit und ohne HG, weder für die unterschiedlichen Frequenzbänder noch für die unterschiedlichen getesteten Positionen. Die absolute Abweichung der schwerhörigen Kinder war um 3–4° frontal und 5–11° lateral schlechter als die hörgesunder Kinder. Wie auch normalhörende Schulkinder konnten die schwerhörigen Schulkinder frontale Positionen signifikant besser lokalisieren als laterale. Ebenso zeigte sich keine Altersentwicklung der Lokalisationsfähigkeit. In unserem Testaufbau konnten HG die schlechtere Lokalisationsfähigkeit schwerhöriger Kinder nicht ausgleichen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die Richtungslokalisation ist eine Teilleistung der zentralen auditiven Verarbeitung. Es wurde der Frage nachgegangen, ob das Tragen von Hörgeräten die Lokalisationsfähigkeit von nichtsprachlichen Stimuli bei schwerhörigen Schulkindern unterstützt.
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Journal Article
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ger
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