Development of an Integrative Care Program in a Pediatric Oncology Unit.
Entwicklung eines Integrativen Pflegeprogramms auf einer kinderonkologischen Station.
Integrative care
Oncology
Pediatrics
Program development
Journal
Complementary medicine research
ISSN: 2504-2106
Titre abrégé: Complement Med Res
Pays: Switzerland
ID NLM: 101698453
Informations de publication
Date de publication:
2021
2021
Historique:
received:
30
07
2019
accepted:
29
06
2020
pubmed:
12
10
2020
medline:
18
9
2021
entrez:
11
10
2020
Statut:
ppublish
Résumé
The aim of this article is to describe what needs to be considered in implementing care practices, in this case an integrative care program consisting of anthroposophic treatments, in an intensive care unit (ICU) of a teaching hospital. We used a pediatric oncology department to implement an integrative care program. We conducted a qualitative study including participant observation and semi-structured interviews with parents, nurses, doctors, and therapists. Data analysis was based on a grounded theory approach and focused on the status quo of care in the ICU. The following factors needed to be considered: the structure of the ICU, communication and information dissemination, and time constraints. This led to the following components of the integrative care program: (1) a training plan in anthroposophic treatments for all nurses that was conducted by 2 trained anthroposophic nurses, and (2) the introduction of an integrative shift that was on top of regular care at the ICU and focused on delivery of integrative care to patients. To add new care components to an ICU, the existing context has to be considered. Time constraints and high workload are factors that need to be recognized. In this particular context, a highly flexible program was the solution. Ziel: Ziel dieses Artikels ist es zu beschreiben, welche Bedingungen für die Implementierung eines Integrativen Pflegeprogramms auf einer kinderonkologischen Intensivstation einer Universitätsklinik notwendig sind. Methoden: Auf einer kinderonkologischen Station wurde ein Integratives Pflegeprogramm implementiert. Zur Entwicklung des Programms wurde eine qualitative Studie mit teilnehmender Beobachtung und halb-strukturierten Interviews mit Eltern, Krankenschwestern, Ärzten und Therapeuten durchgeführt. Die Datenanalyse erfolgte mit Hilfe von Grounded Theory und konzentrierte sich auf die Analyse des Status quo der Station. Ergebnisse: Die folgenden Faktoren wurden bei der Entwicklung des Programms berücksichtigt: die Struktur der Intensivstation, Kommunikation und Informationsverbreitung, sowie zeitliche Einschränkungen. Daraus resultierten die folgenden Komponenten des Integrativen Pflegeprogramms: (1) ein Trainingsplan zur Vermittlung von pflegerischen Anwendungen der anthroposophischen Medizin für alle Krankenschwestern, welcher von zwei in anthroposophischer Pflege ausgebildeten Schwestern trainiert wurde, und (2) die Einführung einer Integrativen Schicht, die zusätzlich zu dem regulären Schichtensystem eingeführt wurde, um integrative Pflege durchzuführen. Schlussfolgerung: Folgende Kontextfaktoren sollten bei der Einführung eines Integrativen Pflegeprogramms in einem Universitätsklinikum mit einbezogen werden: zeitliche Einschränkungen und starke Arbeitsbelastung des Pflegeteams. Auf der hier untersuchten kinderonkologischen Station war die Einführung eines flexiblen Programms die Lösung.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Ziel: Ziel dieses Artikels ist es zu beschreiben, welche Bedingungen für die Implementierung eines Integrativen Pflegeprogramms auf einer kinderonkologischen Intensivstation einer Universitätsklinik notwendig sind. Methoden: Auf einer kinderonkologischen Station wurde ein Integratives Pflegeprogramm implementiert. Zur Entwicklung des Programms wurde eine qualitative Studie mit teilnehmender Beobachtung und halb-strukturierten Interviews mit Eltern, Krankenschwestern, Ärzten und Therapeuten durchgeführt. Die Datenanalyse erfolgte mit Hilfe von Grounded Theory und konzentrierte sich auf die Analyse des Status quo der Station. Ergebnisse: Die folgenden Faktoren wurden bei der Entwicklung des Programms berücksichtigt: die Struktur der Intensivstation, Kommunikation und Informationsverbreitung, sowie zeitliche Einschränkungen. Daraus resultierten die folgenden Komponenten des Integrativen Pflegeprogramms: (1) ein Trainingsplan zur Vermittlung von pflegerischen Anwendungen der anthroposophischen Medizin für alle Krankenschwestern, welcher von zwei in anthroposophischer Pflege ausgebildeten Schwestern trainiert wurde, und (2) die Einführung einer Integrativen Schicht, die zusätzlich zu dem regulären Schichtensystem eingeführt wurde, um integrative Pflege durchzuführen. Schlussfolgerung: Folgende Kontextfaktoren sollten bei der Einführung eines Integrativen Pflegeprogramms in einem Universitätsklinikum mit einbezogen werden: zeitliche Einschränkungen und starke Arbeitsbelastung des Pflegeteams. Auf der hier untersuchten kinderonkologischen Station war die Einführung eines flexiblen Programms die Lösung.
Identifiants
pubmed: 33040053
pii: 000510247
doi: 10.1159/000510247
doi:
Types de publication
Journal Article
Langues
eng
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
131-138Informations de copyright
© 2020 The Author(s) Published by S. Karger AG, Basel.