Digital teaching as an instrument for cross-location teaching networks in medical informatics: opportunities and challenges.
computer user training
distance
education
medical informatics
teaching networks
Journal
GMS journal for medical education
ISSN: 2366-5017
Titre abrégé: GMS J Med Educ
Pays: Germany
ID NLM: 101676086
Informations de publication
Date de publication:
2020
2020
Historique:
received:
17
02
2020
revised:
26
07
2020
accepted:
01
10
2020
entrez:
23
11
2020
pubmed:
24
11
2020
medline:
25
2
2023
Statut:
epublish
Résumé
The increasingly digitized healthcare system requires new skills from all those involved. In order to impart these competencies, appropriate courses must be developed at educational institutions. In view of the rapid development of new aspects of digitization, this presents a challenge; suitable teaching formats must be developed successively. The establishment of cross-location teaching networks is one way to better meet training needs and to make the necessary spectrum of educational content available. As part of the Medical Informatics Initiative, the HiGHmed consortium is establishing such a teaching network, in the field of medical informatics, which covers many topics related to the digitization of the health care system. Various problem areas in the German education system were identified that hinder the development of the teaching network. These problem areas were prioritized firstly according to the urgency of the solution from the point of view of the HiGHmed consortium and secondly according to existing competencies in the participating societies. A workshop on the four most relevant topics was organized with experts from the German Society for Medical Informatics, Biometry and Epidemiology (GMDS), the Society for Medical Education (GMA) and the HiGHmed consortium. These are: recognition of exam results from teaching modules that are offered digitally and across locations, and their integration into existing curricula; recognition of digital, cross-location teaching in the teachers' teaching load; nationwide uniform competencies for teachers, in order to be able to conduct digital teaching effectively and with comparable quality; technical infrastructure to efficiently and securely communicate and manage the recognition of exam results between educational institutions. For all subject areas, existing preliminary work was identified on the basis of working questions, and short- and long-term needs for action were formulated. Finally, a need for the redesign of a technologically supported syntactic and semantic interoperability of learning performance recording was identified. Das zunehmend digitalisierte Gesundheitswesen erfordert neue Kompetenzen von allen Beteiligten. Um diese Kompetenzen vermitteln zu können, müssen an den Bildungsinstitutionen entsprechende Lehrveranstaltungen entwickelt werden. Dies ist angesichts der rasanten Entwicklung neuer Digitalisierungsaspekte eine Herausforderung; passende Lehrformate müssen sukzessive aufgebaut werden. Die Etablierung standortübergreifender Lehrverbünde ist eine Möglichkeit, den Ausbildungsbedarf besser zu decken und die notwendige Bandbreite an Bildungsinhalten verfügbar zu machen. Im Rahmen der Medizininformatik-Initiative wird im HiGHmed-Konsortium ein solcher Lehrverbund im Fachgebiet der Medizinischen Informatik aufgebaut, in welches viele Themen der Digitalisierung des Gesundheitswesens fallen. Dabei wurden verschiedene Problemfelder im deutschen Bildungswesen identifiziert, welche den Aufbau des Lehrverbundes hemmen. Diese Problemfelder wurden unter Beachtung der Dringlichkeit der Lösung aus Sicht des HiGHmeducation Konsortiums und andererseits nach vorhandenen Kompetenzen in den teilnehmenden Fachgesellschaften priorisiert. Zu den vier relevantesten Themen wurde ein Workshop mit Fachleuten der deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und des HiGHmed Konsortiums ausgerichtet. Diese sind:Anerkennung von Prüfungsleistungen aus Lehrmodulen, welche digital und standortübergreifend angeboten werden, und Integration in bestehende Curricula; Anerkennung digitaler, standortübergreifender Lehre im Deputat der Lehrenden; bundesweit einheitliche Kompetenzen für Lehrende, um digitale Lehre effektiv und mit vergleichbarer Qualität betreiben zu können; technische Infrastrukturen, um die Anerkennung zwischen Bildungseinrichtungen effizient und sicher kommunizieren und verwalten zu können.Für alle Themengebiete wurden anhand von Arbeitsfragen existierende Vorarbeiten identifiziert sowie kurz- und langfristige Handlungsbedarfe formuliert. Abschließend wurde themenübergreifend ein Bedarf für die Neugestaltung einer technologisch unterstützten syntaktischen und semantischen Interoperabilität der Erfassung von Lernleistungen festgestellt.
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Type: Publisher
(ger)
Das zunehmend digitalisierte Gesundheitswesen erfordert neue Kompetenzen von allen Beteiligten. Um diese Kompetenzen vermitteln zu können, müssen an den Bildungsinstitutionen entsprechende Lehrveranstaltungen entwickelt werden. Dies ist angesichts der rasanten Entwicklung neuer Digitalisierungsaspekte eine Herausforderung; passende Lehrformate müssen sukzessive aufgebaut werden. Die Etablierung standortübergreifender Lehrverbünde ist eine Möglichkeit, den Ausbildungsbedarf besser zu decken und die notwendige Bandbreite an Bildungsinhalten verfügbar zu machen. Im Rahmen der Medizininformatik-Initiative wird im HiGHmed-Konsortium ein solcher Lehrverbund im Fachgebiet der Medizinischen Informatik aufgebaut, in welches viele Themen der Digitalisierung des Gesundheitswesens fallen. Dabei wurden verschiedene Problemfelder im deutschen Bildungswesen identifiziert, welche den Aufbau des Lehrverbundes hemmen. Diese Problemfelder wurden unter Beachtung der Dringlichkeit der Lösung aus Sicht des HiGHmeducation Konsortiums und andererseits nach vorhandenen Kompetenzen in den teilnehmenden Fachgesellschaften priorisiert. Zu den vier relevantesten Themen wurde ein Workshop mit Fachleuten der deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und des HiGHmed Konsortiums ausgerichtet. Diese sind:Anerkennung von Prüfungsleistungen aus Lehrmodulen, welche digital und standortübergreifend angeboten werden, und Integration in bestehende Curricula; Anerkennung digitaler, standortübergreifender Lehre im Deputat der Lehrenden; bundesweit einheitliche Kompetenzen für Lehrende, um digitale Lehre effektiv und mit vergleichbarer Qualität betreiben zu können; technische Infrastrukturen, um die Anerkennung zwischen Bildungseinrichtungen effizient und sicher kommunizieren und verwalten zu können.Für alle Themengebiete wurden anhand von Arbeitsfragen existierende Vorarbeiten identifiziert sowie kurz- und langfristige Handlungsbedarfe formuliert. Abschließend wurde themenübergreifend ein Bedarf für die Neugestaltung einer technologisch unterstützten syntaktischen und semantischen Interoperabilität der Erfassung von Lernleistungen festgestellt.
Identifiants
pubmed: 33225048
doi: 10.3205/zma001349
pii: zma001349
pmc: PMC7672385
doi:
Types de publication
Journal Article
Research Support, Non-U.S. Gov't
Langues
eng
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Références
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