[Pain and dementia: what to consider?]

Schmerz und Demenz: Was ist zu beachten?

Journal

Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
ISSN: 1439-4413
Titre abrégé: Dtsch Med Wochenschr
Pays: Germany
ID NLM: 0006723

Informations de publication

Date de publication:
10 2021
Historique:
entrez: 23 9 2021
pubmed: 24 9 2021
medline: 21 1 2022
Statut: ppublish

Résumé

Pain history should be adapted to their cognitive abilities of people with dementia who can still communicate. With increasing limitations of communication skills, history of a third party and standardized observation instruments increase in importance. Non-drug therapies are hardly investigated for pain therapy in people with dementia. The few data on drug pain therapy prove the effectiveness and good tolerability of paracetamol even in people with dementia. Opioids and coanalgetics have hardly been studied in this group although frequently used. Anticholinergic side effects are especially important in people with dementia. Das „Schmerzinterview für geriatrische Patienten“ gibt Vorschläge, wie wichtige Informationen zu Schmerzen bei älteren Patienten selbst mit kognitiven Beeinträchtigungen erfasst werden können, solange eine gewisse Kommunikationsfähigkeit erhalten ist. Zur Schmerzerfassung bei eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit eignen sich Fremdbeobachtungsinstrumente für Schmerzen zur Ersterfassung und für den Verlauf von Schmerzen und somit auch zur Beurteilung der Schmerztherapie. PAIC-15 ist der jüngste Vorschlag, der auf der Grundlage bestehender Instrumente entwickelt wurde, allerdings noch nicht ausreichend auf Validität geprüft wurde. Schmerzedukation für Angehörige, Musiktherapie, Krafttraining und Ausdauertraining mildern Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz. Die Wirksamkeit auf Schmerzen ist bei allen beschriebenen Verfahren unzureichend untersucht. Nur für Paracetamol gibt es auch bei Menschen mit Demenz und reduzierter Kommunikationsfähigkeit Erkenntnisse, die eine Schmerzlinderung nahelegen. Wahrscheinlich bewirkt die Summe der verabreichten Medikamente mit anticholinergen Nebenwirkungen (= anticholinerge Last) die mangelnde Verträglichkeit auch vieler Analgetika.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Das „Schmerzinterview für geriatrische Patienten“ gibt Vorschläge, wie wichtige Informationen zu Schmerzen bei älteren Patienten selbst mit kognitiven Beeinträchtigungen erfasst werden können, solange eine gewisse Kommunikationsfähigkeit erhalten ist. Zur Schmerzerfassung bei eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit eignen sich Fremdbeobachtungsinstrumente für Schmerzen zur Ersterfassung und für den Verlauf von Schmerzen und somit auch zur Beurteilung der Schmerztherapie. PAIC-15 ist der jüngste Vorschlag, der auf der Grundlage bestehender Instrumente entwickelt wurde, allerdings noch nicht ausreichend auf Validität geprüft wurde.

Identifiants

pubmed: 34553348
doi: 10.1055/a-1386-6896
doi:

Substances chimiques

Acetaminophen 362O9ITL9D

Types de publication

Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

1249-1253

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Matthias Schuler (M)

Klinik für Geriatrie, Palliativmedizin, Alterstraumatologie, Diakonissenkrankenhaus, Mannheim.

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