Causes of Death in the Seriously Injured -Why do Severely Injured Patients Die Today?

Todesursachen von Schwerverletzten - Woran stirbt das Polytrauma heute?

Journal

Zeitschrift fur Orthopadie und Unfallchirurgie
ISSN: 1864-6743
Titre abrégé: Z Orthop Unfall
Pays: Germany
ID NLM: 101308227

Informations de publication

Date de publication:
Jun 2023
Historique:
medline: 14 6 2023
pubmed: 29 12 2021
entrez: 28 12 2021
Statut: ppublish

Résumé

Trauma ist die häufigste Todesursache bei unter 45-Jährigen und trotzdem gibt es nur wenig Daten zu den genauen Todesursachen Schwerverletzter nach Klinikeinlieferung in Deutschland aus den letzten 10 Jahren. Ziel der Arbeit ist 1. eine Auswertung der Daten der verstorbenen Schwerverletzten eines überregionalen TraumaZentrums aus den letzten 10 Jahren. Erforscht werden sollen Verlässlichkeit der Daten, Häufigkeit der Todesursachen und Zusammenhänge mit dem Unfallmechanismus und 2. die Nachvollziehbarkeit der Daten im TraumaRegister DGU. Es erfolgte die Auswertung der Daten von 203 verstorbenen schwerverletzten Patienten aus dem Universitätsklinikum Jena, die von 2007 bis 2017 verunfallt sind. Eine eindeutige Festlegung der Todesursache ist anhand von Klinikdaten in ca. 85% der Fälle möglich. Häufigste Todesursache von Schwerverletzten nach Klinikeinlieferung ist mit 59,6% das Schädel-Hirn-Trauma, gefolgt von 17% Organversagen, 14% Hämorrhagie und 9,4% sonstigen Todesursachen. Die Verifizierung anhand von Daten aus dem TraumaRegister DGU ist möglich. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Unfallmechanismus und Todesursache. Welche Todesursache angegeben wird, unterliegt immer auch einer subjektiven Einschätzung. Insbesondere bestehen Schwierigkeiten bei Patienten, die vor weiterer Diagnostik im Schockraum versterben. Häufigste Todesursache ist heute das Schädel-Hirn-Trauma. Es ist sinnvoll, die Todesursache im TraumaRegister DGU extra zu erfassen, da diese anhand von anderen Registerdaten nur teilweise abgeleitet werden kann. Die Zusammenhänge zwischen Unfallmechanismus und Todesursache könnten ggf. für Präventionsmaßnahmen genutzt werden. The leading cause of death among people under 45 years of age is trauma. However, there is little information from the last 10 years on the exact causes of death of seriously injured people after hospital admission in Germany. The aim of the study is to evaluate the data of a level I trauma centre from the last 10 years. The reliability of the data, frequency of the causes of death and correlations with the mechanism of injury as well as the confirmability of the data in the TraumaRegister DGU are to be investigated. The University Hospital Jena data were analysed for 203 deceased trauma patients from accidental death between 2007 and 2017. A clear determination of the cause of death is possible in about 85% of cases on the basis of hospital data. The most frequent cause of death of severely injured patients after admission to the hospital is traumatic brain injury (59.6%), followed by organ failure (17%), haemorrhage (14%) and other causes of death (9.4%). Verification using data from the TraumaRegister DGU is possible. There is a clear correlation between mechanism of injury and cause of death. The cause of death is very often a subjective assessment of the recording doctor. In particular, there are difficulties with patients who die in the resuscitation room before further diagnosis. The most frequent cause of death today is traumatic brain injury. For future evaluations, the new information in the TraumaRegister DGU is helpful because the cause of death can only be partially derived from other registry data. The correlation between the type of accident and the cause of death could be used for preventive measures. Trauma ist die häufigste Todesursache bei unter 45-Jährigen und trotzdem gibt es nur wenig Daten zu den genauen Todesursachen Schwerverletzter nach Klinikeinlieferung in Deutschland aus den letzten 10 Jahren. Ziel der Arbeit ist 1. eine Auswertung der Daten der verstorbenen Schwerverletzten eines überregionalen TraumaZentrums aus den letzten 10 Jahren. Erforscht werden sollen Verlässlichkeit der Daten, Häufigkeit der Todesursachen und Zusammenhänge mit dem Unfallmechanismus und 2. die Nachvollziehbarkeit der Daten im TraumaRegister DGU. Es erfolgte die Auswertung der Daten von 203 verstorbenen schwerverletzten Patienten aus dem Universitätsklinikum Jena, die von 2007 bis 2017 verunfallt sind. Eine eindeutige Festlegung der Todesursache ist anhand von Klinikdaten in ca. 85% der Fälle möglich. Häufigste Todesursache von Schwerverletzten nach Klinikeinlieferung ist mit 59,6% das Schädel-Hirn-Trauma, gefolgt von 17% Organversagen, 14% Hämorrhagie und 9,4% sonstigen Todesursachen. Die Verifizierung anhand von Daten aus dem TraumaRegister DGU ist möglich. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Unfallmechanismus und Todesursache. Welche Todesursache angegeben wird, unterliegt immer auch einer subjektiven Einschätzung. Insbesondere bestehen Schwierigkeiten bei Patienten, die vor weiterer Diagnostik im Schockraum versterben. Häufigste Todesursache ist heute das Schädel-Hirn-Trauma. Es ist sinnvoll, die Todesursache im TraumaRegister DGU extra zu erfassen, da diese anhand von anderen Registerdaten nur teilweise abgeleitet werden kann. Die Zusammenhänge zwischen Unfallmechanismus und Todesursache könnten ggf. für Präventionsmaßnahmen genutzt werden. The leading cause of death among people under 45 years of age is trauma. However, there is little information from the last 10 years on the exact causes of death of seriously injured people after hospital admission in Germany. The aim of the study is to evaluate the data of a level I trauma centre from the last 10 years. The reliability of the data, frequency of the causes of death and correlations with the mechanism of injury as well as the confirmability of the data in the TraumaRegister DGU are to be investigated. The University Hospital Jena data were analysed for 203 deceased trauma patients from accidental death between 2007 and 2017. A clear determination of the cause of death is possible in about 85% of cases on the basis of hospital data. The most frequent cause of death of severely injured patients after admission to the hospital is traumatic brain injury (59.6%), followed by organ failure (17%), haemorrhage (14%) and other causes of death (9.4%). Verification using data from the TraumaRegister DGU is possible. There is a clear correlation between mechanism of injury and cause of death. The cause of death is very often a subjective assessment of the recording doctor. In particular, there are difficulties with patients who die in the resuscitation room before further diagnosis. The most frequent cause of death today is traumatic brain injury. For future evaluations, the new information in the TraumaRegister DGU is helpful because the cause of death can only be partially derived from other registry data. The correlation between the type of accident and the cause of death could be used for preventive measures.

Sections du résumé

HINTERGRUND UNASSIGNED
Trauma ist die häufigste Todesursache bei unter 45-Jährigen und trotzdem gibt es nur wenig Daten zu den genauen Todesursachen Schwerverletzter nach Klinikeinlieferung in Deutschland aus den letzten 10 Jahren. Ziel der Arbeit ist 1. eine Auswertung der Daten der verstorbenen Schwerverletzten eines überregionalen TraumaZentrums aus den letzten 10 Jahren. Erforscht werden sollen Verlässlichkeit der Daten, Häufigkeit der Todesursachen und Zusammenhänge mit dem Unfallmechanismus und 2. die Nachvollziehbarkeit der Daten im TraumaRegister DGU.
PATIENTEN UND METHODEN UNASSIGNED
Es erfolgte die Auswertung der Daten von 203 verstorbenen schwerverletzten Patienten aus dem Universitätsklinikum Jena, die von 2007 bis 2017 verunfallt sind.
ERGEBNISSE UNASSIGNED
Eine eindeutige Festlegung der Todesursache ist anhand von Klinikdaten in ca. 85% der Fälle möglich. Häufigste Todesursache von Schwerverletzten nach Klinikeinlieferung ist mit 59,6% das Schädel-Hirn-Trauma, gefolgt von 17% Organversagen, 14% Hämorrhagie und 9,4% sonstigen Todesursachen. Die Verifizierung anhand von Daten aus dem TraumaRegister DGU ist möglich. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Unfallmechanismus und Todesursache.
SCHLUSSFOLGERUNGEN UNASSIGNED
Welche Todesursache angegeben wird, unterliegt immer auch einer subjektiven Einschätzung. Insbesondere bestehen Schwierigkeiten bei Patienten, die vor weiterer Diagnostik im Schockraum versterben. Häufigste Todesursache ist heute das Schädel-Hirn-Trauma. Es ist sinnvoll, die Todesursache im TraumaRegister DGU extra zu erfassen, da diese anhand von anderen Registerdaten nur teilweise abgeleitet werden kann. Die Zusammenhänge zwischen Unfallmechanismus und Todesursache könnten ggf. für Präventionsmaßnahmen genutzt werden.
BACKGROUND BACKGROUND
The leading cause of death among people under 45 years of age is trauma. However, there is little information from the last 10 years on the exact causes of death of seriously injured people after hospital admission in Germany. The aim of the study is to evaluate the data of a level I trauma centre from the last 10 years. The reliability of the data, frequency of the causes of death and correlations with the mechanism of injury as well as the confirmability of the data in the TraumaRegister DGU are to be investigated.
MATERIALS AND METHODS METHODS
The University Hospital Jena data were analysed for 203 deceased trauma patients from accidental death between 2007 and 2017.
RESULTS RESULTS
A clear determination of the cause of death is possible in about 85% of cases on the basis of hospital data. The most frequent cause of death of severely injured patients after admission to the hospital is traumatic brain injury (59.6%), followed by organ failure (17%), haemorrhage (14%) and other causes of death (9.4%). Verification using data from the TraumaRegister DGU is possible. There is a clear correlation between mechanism of injury and cause of death.
CONCLUSIONS CONCLUSIONS
The cause of death is very often a subjective assessment of the recording doctor. In particular, there are difficulties with patients who die in the resuscitation room before further diagnosis. The most frequent cause of death today is traumatic brain injury. For future evaluations, the new information in the TraumaRegister DGU is helpful because the cause of death can only be partially derived from other registry data. The correlation between the type of accident and the cause of death could be used for preventive measures.
HINTERGRUND UNASSIGNED
Trauma ist die häufigste Todesursache bei unter 45-Jährigen und trotzdem gibt es nur wenig Daten zu den genauen Todesursachen Schwerverletzter nach Klinikeinlieferung in Deutschland aus den letzten 10 Jahren. Ziel der Arbeit ist 1. eine Auswertung der Daten der verstorbenen Schwerverletzten eines überregionalen TraumaZentrums aus den letzten 10 Jahren. Erforscht werden sollen Verlässlichkeit der Daten, Häufigkeit der Todesursachen und Zusammenhänge mit dem Unfallmechanismus und 2. die Nachvollziehbarkeit der Daten im TraumaRegister DGU.
PATIENTEN UND METHODEN UNASSIGNED
Es erfolgte die Auswertung der Daten von 203 verstorbenen schwerverletzten Patienten aus dem Universitätsklinikum Jena, die von 2007 bis 2017 verunfallt sind.
ERGEBNISSE UNASSIGNED
Eine eindeutige Festlegung der Todesursache ist anhand von Klinikdaten in ca. 85% der Fälle möglich. Häufigste Todesursache von Schwerverletzten nach Klinikeinlieferung ist mit 59,6% das Schädel-Hirn-Trauma, gefolgt von 17% Organversagen, 14% Hämorrhagie und 9,4% sonstigen Todesursachen. Die Verifizierung anhand von Daten aus dem TraumaRegister DGU ist möglich. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Unfallmechanismus und Todesursache.
SCHLUSSFOLGERUNGEN UNASSIGNED
Welche Todesursache angegeben wird, unterliegt immer auch einer subjektiven Einschätzung. Insbesondere bestehen Schwierigkeiten bei Patienten, die vor weiterer Diagnostik im Schockraum versterben. Häufigste Todesursache ist heute das Schädel-Hirn-Trauma. Es ist sinnvoll, die Todesursache im TraumaRegister DGU extra zu erfassen, da diese anhand von anderen Registerdaten nur teilweise abgeleitet werden kann. Die Zusammenhänge zwischen Unfallmechanismus und Todesursache könnten ggf. für Präventionsmaßnahmen genutzt werden.
BACKGROUND BACKGROUND
The leading cause of death among people under 45 years of age is trauma. However, there is little information from the last 10 years on the exact causes of death of seriously injured people after hospital admission in Germany. The aim of the study is to evaluate the data of a level I trauma centre from the last 10 years. The reliability of the data, frequency of the causes of death and correlations with the mechanism of injury as well as the confirmability of the data in the TraumaRegister DGU are to be investigated.
MATERIALS AND METHODS METHODS
The University Hospital Jena data were analysed for 203 deceased trauma patients from accidental death between 2007 and 2017.
RESULTS RESULTS
A clear determination of the cause of death is possible in about 85% of cases on the basis of hospital data. The most frequent cause of death of severely injured patients after admission to the hospital is traumatic brain injury (59.6%), followed by organ failure (17%), haemorrhage (14%) and other causes of death (9.4%). Verification using data from the TraumaRegister DGU is possible. There is a clear correlation between mechanism of injury and cause of death.
CONCLUSIONS CONCLUSIONS
The cause of death is very often a subjective assessment of the recording doctor. In particular, there are difficulties with patients who die in the resuscitation room before further diagnosis. The most frequent cause of death today is traumatic brain injury. For future evaluations, the new information in the TraumaRegister DGU is helpful because the cause of death can only be partially derived from other registry data. The correlation between the type of accident and the cause of death could be used for preventive measures.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Trauma ist die häufigste Todesursache bei unter 45-Jährigen und trotzdem gibt es nur wenig Daten zu den genauen Todesursachen Schwerverletzter nach Klinikeinlieferung in Deutschland aus den letzten 10 Jahren. Ziel der Arbeit ist 1. eine Auswertung der Daten der verstorbenen Schwerverletzten eines überregionalen TraumaZentrums aus den letzten 10 Jahren. Erforscht werden sollen Verlässlichkeit der Daten, Häufigkeit der Todesursachen und Zusammenhänge mit dem Unfallmechanismus und 2. die Nachvollziehbarkeit der Daten im TraumaRegister DGU.
Type: Publisher (ger)
The leading cause of death among people under 45 years of age is trauma. However, there is little information from the last 10 years on the exact causes of death of seriously injured people after hospital admission in Germany. The aim of the study is to evaluate the data of a level I trauma centre from the last 10 years. The reliability of the data, frequency of the causes of death and correlations with the mechanism of injury as well as the confirmability of the data in the TraumaRegister DGU are to be investigated.

Identifiants

pubmed: 34963187
doi: 10.1055/a-1651-0996
doi:

Types de publication

Journal Article

Langues

eng ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

297-303

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

The authors declare that they have no conflict of interest.

Auteurs

Arne Wilharm (A)

Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland.

Alexander Pflug (A)

Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland.

Franz Loos (F)

Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland.

Oliver Sommerfeld (O)

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland.

Gunther O Hofmann (GO)

Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland.
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, BG Kliniken Bergmannstrost, Halle, Deutschland.

Stefanie Sauer (S)

Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland.

Articles similaires

[Redispensing of expensive oral anticancer medicines: a practical application].

Lisanne N van Merendonk, Kübra Akgöl, Bastiaan Nuijen
1.00
Humans Antineoplastic Agents Administration, Oral Drug Costs Counterfeit Drugs

Smoking Cessation and Incident Cardiovascular Disease.

Jun Hwan Cho, Seung Yong Shin, Hoseob Kim et al.
1.00
Humans Male Smoking Cessation Cardiovascular Diseases Female
Humans United States Aged Cross-Sectional Studies Medicare Part C
1.00
Humans Yoga Low Back Pain Female Male

Classifications MeSH