Clinicopathological Correlation of Microbial Keratitis and Ahead: Is There a Corneal Sepsis?

Zur klinisch-pathologischen Korrelation der mikrobiellen Keratitis und darüber hinaus: Gibt es eine korneale Sepsis?

Journal

Klinische Monatsblatter fur Augenheilkunde
ISSN: 1439-3999
Titre abrégé: Klin Monbl Augenheilkd
Pays: Germany
ID NLM: 0014133

Informations de publication

Date de publication:
Jul 2022
Historique:
entrez: 20 7 2022
pubmed: 21 7 2022
medline: 23 7 2022
Statut: ppublish

Résumé

Microbial, infectious keratitis is a relevant indication for penetrating keratoplasty. The requirement for transplantation results in histopathological examination of the entire thickness of the cornea. Although the clinical diagnosis is not always possible to confirm, pathology can support diagnostic evidence of clinical presentation and pathogenesis. This is achieved with multiple methods from cytology, histochemistry, immunohistology, molecular pathology and in rare cases electron microscopy. These allow tissue-based detection of previous and parallel diseases and the responsible pathogens. The failure of satisfactory clinicopathological correlation raises the question whether a suspected pathogen was not ultimately responsible for destroyed corneal tissue. The pathogenesis of keratitis requiring transplantation is not yet completely understood, also on the experimental level. The development of such a keratitis can lead to a clinical symptomatology which can be described as "threatening organ dysfunction", a term used in sepsis research. Considering recent literature, possible correlations between sepsis and microbial keratitis and their relation to histopathology are discussed. Mikrobielle, infektiöse, Keratitiden bedingen relevant die Indikation von perforierenden Keratoplastiken. Durch eine akute transplantationsbedürftige Situation ergibt sich eine histopathologische Untersuchung der gesamten Korneadicke. Wenn auch die klinische Diagnose einer infektiösen Keratitis dabei nicht immer zu belegen ist, kann in der Pathologie sehr zur diagnostischen Klärung des klinischen Befundes und der Pathogenese beigetragen werden. Dies gelingt mit dem Einsatz vielfältiger Methoden aus Zytologie, Histochemie, Immunhistologie, Molekularpathologie und selten eingesetzter Elektronenmikroskopie, wodurch es möglich ist, geweblich manifestierte Vor- und Begleiterkrankungen nachzuweisen und die infrage kommenden Erreger anzugeben. Lässt sich eine klinisch-pathologische Korrelation für die Korneaschädigung nicht zufriedenstellend erbringen, stellt sich die Frage, ob ein mutmaßlicher Erreger final gar nicht dafür verantwortlich gewesen ist. Die Pathogenese einer transplantationsbedürftigen Keratitis ist auch experimentell am Menschen bisher nicht vollständig entschlüsselt. Die Entwicklung einer derartigen Keratitis kann zu einer klinischen Symptomatik führen, die auch als „bedrohliche Organdysfunktion“ beschrieben wird, ein Begriff aus der Sepsisforschung. Unter Berücksichtigung aktueller Literatur werden mögliche Übereinstimmungen zwischen Sepsis und mikrobieller Keratitis und ihr Bezug zur Histopathologie diskutiert.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Mikrobielle, infektiöse, Keratitiden bedingen relevant die Indikation von perforierenden Keratoplastiken. Durch eine akute transplantationsbedürftige Situation ergibt sich eine histopathologische Untersuchung der gesamten Korneadicke. Wenn auch die klinische Diagnose einer infektiösen Keratitis dabei nicht immer zu belegen ist, kann in der Pathologie sehr zur diagnostischen Klärung des klinischen Befundes und der Pathogenese beigetragen werden. Dies gelingt mit dem Einsatz vielfältiger Methoden aus Zytologie, Histochemie, Immunhistologie, Molekularpathologie und selten eingesetzter Elektronenmikroskopie, wodurch es möglich ist, geweblich manifestierte Vor- und Begleiterkrankungen nachzuweisen und die infrage kommenden Erreger anzugeben. Lässt sich eine klinisch-pathologische Korrelation für die Korneaschädigung nicht zufriedenstellend erbringen, stellt sich die Frage, ob ein mutmaßlicher Erreger final gar nicht dafür verantwortlich gewesen ist. Die Pathogenese einer transplantationsbedürftigen Keratitis ist auch experimentell am Menschen bisher nicht vollständig entschlüsselt. Die Entwicklung einer derartigen Keratitis kann zu einer klinischen Symptomatik führen, die auch als „bedrohliche Organdysfunktion“ beschrieben wird, ein Begriff aus der Sepsisforschung. Unter Berücksichtigung aktueller Literatur werden mögliche Übereinstimmungen zwischen Sepsis und mikrobieller Keratitis und ihr Bezug zur Histopathologie diskutiert.

Identifiants

pubmed: 35858596
doi: 10.1055/a-1811-7171
doi:

Types de publication

Journal Article

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eng ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

857-866

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben, dass kein Interessenkonflikt besteht./The authors declare that they have no conflict of interest.

Auteurs

Ebba J Nissen (EJ)

Klinik für Ophthalmologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Deutschland.

Mark Saeger (M)

Klinik für Ophthalmologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Deutschland.

Bernhard Nölle (B)

Klinik für Ophthalmologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Deutschland.

Johann Roider (J)

Klinik für Ophthalmologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Deutschland.

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