[Delayed-Interval Delivery of an Extremely Preterm Twin after Abort of the First Twin and Emergency Total Cervical Occlusion at 19+1 Weeks of Gestation - a Case Report].

Verlauf eines frühgeborenen Geminus nach totalem Muttermundsverschluss bei Spontanabort des ersten Geminus in der 19+1 Schwangerschaftswoche – Fallbericht und Literaturübersicht.

Journal

Zeitschrift fur Geburtshilfe und Neonatologie
ISSN: 1439-1651
Titre abrégé: Z Geburtshilfe Neonatol
Pays: Germany
ID NLM: 9508901

Informations de publication

Date de publication:
Apr 2023
Historique:
medline: 17 4 2023
pubmed: 11 2 2023
entrez: 10 2 2023
Statut: ppublish

Résumé

We report on the obstetric and neonatal course of a 34-year-old woman pregnant with twins, who presented at our clinic at 16+1 weeks of gestation with preterm premature rupture of membranes. We started intravenous antibiotic therapy with inpatient monitoring owing to the vitality and regular development of both twins, with anhydramnios in the leading twin. After a missed abortion of the leading twin at 19+1 weeks of gestation we decided on surgical intervention with assisted delivery of the aborted twin, leaving the placenta in situ with subsequent emergency total cervical occlusion. Afterwards, the single pregnancy could be continued until the 24th week of gestation. An urgent Caesarean section for early labor, premature rupture of membranes, and increasing signs of maternal infection was later performed. Overall, the postnatal course of the extremely preterm neonate was a success considering the gestational age. We conclude that the option of surgical interventions should be taken into account in similar cases in the future. Wir berichten über den geburtshilflichen und neonatologischen Verlauf einer 34-jährigen Geminigravida, die sich erstmalig in der 16+1 Schwangerschaftswoche (SSW) in unserer Klinik mit vorzeitigem Blasensprung vorstellte. Bei vitalen und zeitgerecht entwickelten Gemini mit Anhydramnion des führenden Zwillings erfolgte die stationäre Überwachung unter intravenöser antiinfektiver Therapie. Nach verhaltenem Abort des ersten Geminus in der 19+1 SSW wurde eine operative Intervention mit assistierter Entbindung des ersten Geminus unter Belassung der Plazenta in situ mit anschließendem notfallmäßigem totalen Muttermundverschluss durchgeführt. Die verbliebene Einzelschwangerschaft konnte bis zur 24. SSW fortgeführt werden. Dann erfolgte bei unaufhaltsamer Wehentätigkeit, vorzeitigem Blasensprung und steigenden Entzündungszeichen im Labor der Mutter die eilige Sectio. Postnatal zeigte das Frühgeborene einen für das Gestationsalter insgesamt erfreulichen Verlauf, so dass in zukünftigen ähnlichen Fällen die Option der operativen Maßnahmen mit berücksichtigt werden sollte.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Wir berichten über den geburtshilflichen und neonatologischen Verlauf einer 34-jährigen Geminigravida, die sich erstmalig in der 16+1 Schwangerschaftswoche (SSW) in unserer Klinik mit vorzeitigem Blasensprung vorstellte. Bei vitalen und zeitgerecht entwickelten Gemini mit Anhydramnion des führenden Zwillings erfolgte die stationäre Überwachung unter intravenöser antiinfektiver Therapie. Nach verhaltenem Abort des ersten Geminus in der 19+1 SSW wurde eine operative Intervention mit assistierter Entbindung des ersten Geminus unter Belassung der Plazenta in situ mit anschließendem notfallmäßigem totalen Muttermundverschluss durchgeführt. Die verbliebene Einzelschwangerschaft konnte bis zur 24. SSW fortgeführt werden. Dann erfolgte bei unaufhaltsamer Wehentätigkeit, vorzeitigem Blasensprung und steigenden Entzündungszeichen im Labor der Mutter die eilige Sectio. Postnatal zeigte das Frühgeborene einen für das Gestationsalter insgesamt erfreulichen Verlauf, so dass in zukünftigen ähnlichen Fällen die Option der operativen Maßnahmen mit berücksichtigt werden sollte.

Identifiants

pubmed: 36764309
doi: 10.1055/a-2010-8335
doi:

Types de publication

Case Reports English Abstract Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

147-150

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Matthias Kögel (M)

Frauenklinik, Klinikum Worms gGmbH, Worms, Germany.

Matthias Werner (M)

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Worms gGmbH, Worms, Germany.

Markus Knuf (M)

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Worms gGmbH, Worms, Germany.

Thomas Hitschold (T)

Frauenklinik, Klinikum Worms gGmbH, Worms, Germany.

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