[ESC guideline 2022: management of ventricular arrhythmias in clinical practice].
ESC-Leitlinie 2022: Management ventrikulärer Arrhythmien in der klinischen Praxis.
Journal
Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
ISSN: 1439-4413
Titre abrégé: Dtsch Med Wochenschr
Pays: Germany
ID NLM: 0006723
Informations de publication
Date de publication:
03 2023
03 2023
Historique:
entrez:
6
3
2023
pubmed:
7
3
2023
medline:
9
3
2023
Statut:
ppublish
Résumé
The recently published guideline of the European Society of Cardiology for the management of patients with ventricular arrhythmias and the prevention of sudden cardiac death updates the guideline from 2015. Overall, the current guideline is characterised by a great practical relevance: Illustrative algorithms, e.g., for diagnostic evaluation, and tables make the guideline a user-friendly reference book. In the diagnostic evaluation and risk stratification of sudden cardiac death, cardiac magnetic resonance imaging and genetic testing are significantly upgraded. In long-term management, the optimal treatment of the underlying disease is essential, and recommendations for heart failure therapy are adapted to current international guidelines. Catheter ablation is upgraded especially for patients with ischaemic cardiomyopathy and recurrent ventricular tachycardia, as well as in the management of symptomatic idiopathic ventricular arrhythmias. Criteria for primary prophylactic defibrillator therapy remain controversial. In the context of dilated cardiomyopathy, imaging, genetic testing, and clinical factors are given special weight in addition to left ventricular function. Additionally, revised diagnostic criteria for a large number of primary electrical diseases are provided. NEUERUNGEN IN DER DIAGNOSTIK BEI VENTRIKULäREN ARRHYTHMIEN: Die Leitlinie legt einen besonderen Schwerpunkt auf praxisnahe Empfehlungen und beinhaltet u.a. übersichtliche Algorithmen. Es werden zahlreiche neue Empfehlungen zur kardialen MRT und genetischen Testung ausgesprochen. LANGZEITMANAGEMENT VENTRIKULäRER ARRHYTHMIEN : Grundpfeiler des Langzeitmanagements bleibt die optimale Behandlung der Grunderkrankung. Die Leitlinie enthält Algorithmen zur antiarrhythmischen Pharmakotherapie und konkrete ICD-Programmierempfehlungen. IDIOPATHISCHE VENTRIKULäRE ARRHYTHMIEN : Die Empfehlungen beziehen neben der Symptomatik auch die VES-Last mit ein. Die Katheterablation wird Erstlinientherapie bei idiopathischen ventrikulären Arrhythmien aus dem rechtsventrikulären Ausflusstrakt und linken Faszikel sowie bei VES-aggravierter oder -induzierter Kardiomyopathie. KORONARE HERZERKRANKUNG : Die aktuellen Empfehlungen zur primärprophylaktischen ICD-Therapie beziehen die programmierte elektrische Stimulation zur Risikostratifizierung ein. Die Ergebnisse der VANISH-Studie modifizieren die Empfehlungen zur Katheterablation bei rezidivierenden VT. DILATATIVE KARDIOMYOPATHIE : Neben der linksventrikulären Funktion werden in den Empfehlungen zur primärprophylaktischen ICD-Therapie auch bildmorphologische, genetische und klinische Faktoren berücksichtigt. PRIMäR ELEKTRISCHE ERKRANKUNGEN: Für eine Vielzahl primär elektrischer Erkrankungen werden dezidierte Diagnosekriterien formuliert. Neu sind zahlreiche Empfehlungen zur genetischen Diagnostik.
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Type: Publisher
(ger)
NEUERUNGEN IN DER DIAGNOSTIK BEI VENTRIKULäREN ARRHYTHMIEN: Die Leitlinie legt einen besonderen Schwerpunkt auf praxisnahe Empfehlungen und beinhaltet u.a. übersichtliche Algorithmen. Es werden zahlreiche neue Empfehlungen zur kardialen MRT und genetischen Testung ausgesprochen. LANGZEITMANAGEMENT VENTRIKULäRER ARRHYTHMIEN : Grundpfeiler des Langzeitmanagements bleibt die optimale Behandlung der Grunderkrankung. Die Leitlinie enthält Algorithmen zur antiarrhythmischen Pharmakotherapie und konkrete ICD-Programmierempfehlungen. IDIOPATHISCHE VENTRIKULäRE ARRHYTHMIEN : Die Empfehlungen beziehen neben der Symptomatik auch die VES-Last mit ein. Die Katheterablation wird Erstlinientherapie bei idiopathischen ventrikulären Arrhythmien aus dem rechtsventrikulären Ausflusstrakt und linken Faszikel sowie bei VES-aggravierter oder -induzierter Kardiomyopathie. KORONARE HERZERKRANKUNG : Die aktuellen Empfehlungen zur primärprophylaktischen ICD-Therapie beziehen die programmierte elektrische Stimulation zur Risikostratifizierung ein. Die Ergebnisse der VANISH-Studie modifizieren die Empfehlungen zur Katheterablation bei rezidivierenden VT. DILATATIVE KARDIOMYOPATHIE : Neben der linksventrikulären Funktion werden in den Empfehlungen zur primärprophylaktischen ICD-Therapie auch bildmorphologische, genetische und klinische Faktoren berücksichtigt. PRIMäR ELEKTRISCHE ERKRANKUNGEN: Für eine Vielzahl primär elektrischer Erkrankungen werden dezidierte Diagnosekriterien formuliert. Neu sind zahlreiche Empfehlungen zur genetischen Diagnostik.
Substances chimiques
Anti-Arrhythmia Agents
0
Cardiotonic Agents
0
Diuretics
0
Types de publication
English Abstract
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
325-330Commentaires et corrections
Type : CommentIn
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Prof. Eckardt gibt an, in den letzten 3 Jahren Vortragshonorare von Abbott, Bayer, Boehringer-Ingelheim, Boston Scientific, Daichii Sankyo, Medtronic, Novartis, Biotronik, Bristol Myers Squibb, Biosens Webster und Sanofi Avents, sowie Reiseunterstützung von Abbott, Boston Scientific, Medtronic und Biotronik erhalten zu haben. Prof. Frommeyer und Dr. Könemann geben keine Interessenkonflikte an.