[Urology 2030: Why it is key to promote digitisation in urology today to maintain medical care in the future - an expert consensus].
Urologie 2030: Die dringende Notwendigkeit die Digitalisierung in der Urologie schon jetzt voranzutreiben um die medizinische Versorgung aufrecht erhalten zu können – ein Expertenkonsens.
Journal
Aktuelle Urologie
ISSN: 1438-8820
Titre abrégé: Aktuelle Urol
Pays: Germany
ID NLM: 0421406
Informations de publication
Date de publication:
06 2023
06 2023
Historique:
medline:
26
5
2023
pubmed:
25
5
2023
entrez:
24
5
2023
Statut:
ppublish
Résumé
Due to demographic change associated with an increase in patient numbers as well as the existing shortage of medical personnel, the German healthcare system will face a major challenge in patient care. In order to maintain high-quality patient care at a high level, the digitisation of urology should be driven forward promptly and forcefully as digital applications such as online appointment scheduling, video consultations, digital health applications (DiGAs) and others could significantly improve treatment efficiency. The long-planned introduction of the electronic patient record (ePA) will hopefully accelerate this process, and medical online platforms could also become a permanent part of new treatment methods, which could emerge from the urgently needed structural change towards more digital medicine, including questionnaire-based telemedicine. This transformation, which, already today, is urgently needed in the healthcare system, must be demanded and promoted by service providers, but also by policymakers and administration, in order to achieve the positive development of digitisation in (urological) medicine. Das deutsche Gesundheitswesen wird aufgrund des demografischen Wandels und damit einhergehender steigender Patientenzahlen bei einem aber schon jetzt bestehenden Mangel an medizinischem Fachpersonal eine große Herausforderung in der Patientenversorgung erleben. Um diese auf hohem Niveau quantitativ und qualitativ halten zu können, sollte die Digitalisierung der Urologie zeitnah und mit Nachdruck vorangetrieben werden, denn digitale Anwendungen, wie Online-Terminvereinbarungen, Videosprechstunden, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), und andere, könnten die Behandlungseffizienz deutlich verbessern. Die schon lange geplante Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wird diesen Prozess hoffentlich beschleunigen und auch medizinische Online-Plattformen könnten mit fragebogenbasierter Telemedizin zu einem festen Bestandteil neuer Behandlungsarten werden, die aus dem dringend benötigten Strukturwandel – hin zu mehr digitaler Medizin – hervorgehen könnten. Dieser Wandel, den das Gesundheitssystem schon jetzt dringend benötigt, muss vonseiten der Leistungserbringer, aber unbedingt auch von Politik und Administration gefordert und gefördert werden um die positive Entwicklung der Digitalisierung in der (urologischen) Medizin zu erreichen.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Das deutsche Gesundheitswesen wird aufgrund des demografischen Wandels und damit einhergehender steigender Patientenzahlen bei einem aber schon jetzt bestehenden Mangel an medizinischem Fachpersonal eine große Herausforderung in der Patientenversorgung erleben. Um diese auf hohem Niveau quantitativ und qualitativ halten zu können, sollte die Digitalisierung der Urologie zeitnah und mit Nachdruck vorangetrieben werden, denn digitale Anwendungen, wie Online-Terminvereinbarungen, Videosprechstunden, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), und andere, könnten die Behandlungseffizienz deutlich verbessern. Die schon lange geplante Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) wird diesen Prozess hoffentlich beschleunigen und auch medizinische Online-Plattformen könnten mit fragebogenbasierter Telemedizin zu einem festen Bestandteil neuer Behandlungsarten werden, die aus dem dringend benötigten Strukturwandel – hin zu mehr digitaler Medizin – hervorgehen könnten. Dieser Wandel, den das Gesundheitssystem schon jetzt dringend benötigt, muss vonseiten der Leistungserbringer, aber unbedingt auch von Politik und Administration gefordert und gefördert werden um die positive Entwicklung der Digitalisierung in der (urologischen) Medizin zu erreichen.
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English Abstract
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ger
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Déclaration de conflit d'intérêts
J. Huber ist Vorsitzender des Arbeitskreis "Versorgungsforschung, Qualität und Ökonomie“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und Initiator der Entscheidungshilfe Prostatakrebs (www.entscheidungshilfe-prostatakrebs.info). Die Entscheidungshilfe Prostatakrebs wird unterstützt von den Firmen Takeda Pharma, Janssen Cilag GmbH und Apogepha. J. Huber, A. Merseburger und S. Krege sind Mitglied des Medical Board der Urologischen Stiftung Gesundheit gGmbH. K. Miller ist medizinischer Berater der Kranus Health GmbH. A. Merseburger gibt Vortragshonorare von AstraZeneca, Astellas, Bayer, Bristol-Myers Squibb, Eisai, EUSAPharma, Ferring Ipsen, MedUpdate, MSD, Merck Serono, Janssen, Pfizer, Takeda, Novartis, Recordati und Roche an sowie Beratertätigkeit für AstraZeneca, Astellas, Bayer, Bristol-Myers Squibb, Eisai, EUSAPharma, Ferring, Ipsen, MedUpdate, MSD, Merck Serono, Janssen, Pfizer, Takeda, Novartis, Recordati und Roche sowie Forschungsförderung durch AstraZeneca, Astellas, Bayer, Bristol-Myers Squibb, Eisai, EUSAPharma, Ipsen, MedUpdate, MSD, Merck Serono, Janssen, Pfizer, Takeda, Novartis, Recordati und Roche an. C. Gratzke gibt Vortragshonorare von Amgen, Astellas Pharma, Astra Zeneca, Bayer, GSK, Ipsen, Janssen, Lilly Pharma, MSD, Novartis, Recordati, Pfizer, Rottapharm und STEBA Biotec sowie Beratertätigkeit für Astellas Pharma, Astra Zeneca, Bayer, Janssen, MSD und Novartis sowie Forschungsförderung durch Astellas Pharma, Bayer, GSK, MSD und Recordati an. H. Borgmann gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.