[Future Developments in Trauma Care in Germany].

Zukunft der Traumaversorgung in Deutschland.

Journal

Zentralblatt fur Chirurgie
ISSN: 1438-9592
Titre abrégé: Zentralbl Chir
Pays: Germany
ID NLM: 0413645

Informations de publication

Date de publication:
Aug 2024
Historique:
medline: 8 8 2024
pubmed: 8 8 2024
entrez: 7 8 2024
Statut: ppublish

Résumé

Trauma surgical care in Germany faces major challenges. The increasing number of cases due to demographic change, combined with reduced bed capacity, requires a rethink in many areas. In order to continue to ensure basic and standard care at a high level and across the board in the future, economic incentives must be created to maintain sufficient locations for trauma care. At the same time, there is a shortage of skilled workers that will worsen in the coming years if appropriate measures are not taken to counteract it. Structural changes will also be needed to improve cross-sector networking between outpatient and inpatient care. With the increase in outpatient care, future shortages of both bed capacity and staff shortages may be buffered. Die unfallchirurgische Versorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die zunehmenden Fallzahlen aufgrund des demografischen Wandels bei gleichzeitig reduzierter Bettenkapazität bedingen ein Umdenken in vielen Bereichen. Um die Grund- und Regelversorgung zukünftig weiter auf hohem Niveau und flächendeckend zu gewährleisten, müssen ökonomische Anreize geschaffen werden, um ausreichend Standorte der Traumaversorgung zu erhalten. Gleichzeitig gibt es einen Fachkräftemangel, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen wird, wenn nicht mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert wird. Auch strukturell wird es Änderungen brauchen, um eine sektorübergreifende Vernetzung zwischen der ambulanten und stationären Versorgung zu verbessern. Mit der zunehmenden Ambulantisierung können möglicherweise zukünftige Engpässe sowohl an Bettenkapazitäten als auch an Personalmangel abgepuffert werden.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Die unfallchirurgische Versorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die zunehmenden Fallzahlen aufgrund des demografischen Wandels bei gleichzeitig reduzierter Bettenkapazität bedingen ein Umdenken in vielen Bereichen. Um die Grund- und Regelversorgung zukünftig weiter auf hohem Niveau und flächendeckend zu gewährleisten, müssen ökonomische Anreize geschaffen werden, um ausreichend Standorte der Traumaversorgung zu erhalten. Gleichzeitig gibt es einen Fachkräftemangel, der sich in den kommenden Jahren noch verschärfen wird, wenn nicht mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert wird. Auch strukturell wird es Änderungen brauchen, um eine sektorübergreifende Vernetzung zwischen der ambulanten und stationären Versorgung zu verbessern. Mit der zunehmenden Ambulantisierung können möglicherweise zukünftige Engpässe sowohl an Bettenkapazitäten als auch an Personalmangel abgepuffert werden.

Identifiants

pubmed: 39111303
doi: 10.1055/a-2349-6196
doi:

Types de publication

Journal Article Review English Abstract

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

384-390

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Auteurs

Wolfgang Lehmann (W)

Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, Deutschland.

Christopher Spering (C)

Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, Deutschland.

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