[Update on Endoscopic Therapies for the Treatment of GERD: GERDX, MUSE, EsophyX].
Aktueller Stand bei den endoskopischen Therapieverfahren der GERD (Endoplikation): GERDX, MUSE, EsophyX.
Journal
Zentralblatt fur Chirurgie
ISSN: 1438-9592
Titre abrégé: Zentralbl Chir
Pays: Germany
ID NLM: 0413645
Informations de publication
Date de publication:
Apr 2021
Apr 2021
Historique:
entrez:
14
4
2021
pubmed:
15
4
2021
medline:
16
4
2021
Statut:
ppublish
Résumé
Gastroesophageal reflux disease (GERD) has been a problem for patients throughout in recent decades worldwide and its prevalence is increasing. Until 20 years ago, the established treatments were the proton pump inhibitors (PPI) and varieties of laparoscopic fundoplication (LF). Increasing experience with endoscopy and knowledge of the oesophagogastric junction (EGJ) has led to new options in the treatment of GERD. However, promising short term effects have been found with radiofrequency ablation (RFA, Stretta device), endoscopic mucosal resection (ARMS) for induction of scar tissue at the lower oesophageal sphincter (LES) and endoscopic suture devices like GERDX, MUSE and EsophyX to reconstruct the flap valve at the EGJ. Long-term follow-up data and randomised controlled studies in comparison to LF are still rare. Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) beeinträchtigt durch ihre Symptome die Lebensqualität betroffener Patienten teils beträchtlich. Im Laufe der letzten Jahrzehnte zeigt die GERD eine zunehmende Prävalenz weltweit. Zugrunde liegt der GERD meist ein insuffizientes, weil strukturell defektes Ventil zwischen Magen und Speiseröhre. Zur Behandlung von GERD haben sich bis heute die Medikamentengruppe der Protonenpumpenhemmer (PPI) als konservative, rein symptomatische Therapie und die laparoskopische Fundoplikation (LF) in ihren Ausführungsvarianten zur Behebung der Ursache etabliert. In den letzten 2 Jahrzehnten wurden zunehmend neue Verfahren als Therapieoption entwickelt. Die Endoskopie verfolgt hierbei unterschiedliche Ansätze: Augmentierung mittels Injektionsverfahren, Stabilisierung des unteren Ösophagussphinkters mittels Radiofrequenzablation (RFA, Stretta-Prozedur) und Mukosaresektion (ARMS) bzw. Rekonstruktion des Ventilapparates mit Klammernahtgeräten (GERDX, MUSE, EsophyX). Abgesehen von der RFA haben sich vor allem die Klammerverfahren durchgesetzt. Die kurzfristigen Ergebnisse sind vielversprechend, Langzeitresultate jedoch noch kaum verfügbar. Auch randomisierte Vergleichsstudien zur LF sind rar.
Autres résumés
Type: Publisher
(ger)
Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) beeinträchtigt durch ihre Symptome die Lebensqualität betroffener Patienten teils beträchtlich. Im Laufe der letzten Jahrzehnte zeigt die GERD eine zunehmende Prävalenz weltweit. Zugrunde liegt der GERD meist ein insuffizientes, weil strukturell defektes Ventil zwischen Magen und Speiseröhre. Zur Behandlung von GERD haben sich bis heute die Medikamentengruppe der Protonenpumpenhemmer (PPI) als konservative, rein symptomatische Therapie und die laparoskopische Fundoplikation (LF) in ihren Ausführungsvarianten zur Behebung der Ursache etabliert. In den letzten 2 Jahrzehnten wurden zunehmend neue Verfahren als Therapieoption entwickelt. Die Endoskopie verfolgt hierbei unterschiedliche Ansätze: Augmentierung mittels Injektionsverfahren, Stabilisierung des unteren Ösophagussphinkters mittels Radiofrequenzablation (RFA, Stretta-Prozedur) und Mukosaresektion (ARMS) bzw. Rekonstruktion des Ventilapparates mit Klammernahtgeräten (GERDX, MUSE, EsophyX). Abgesehen von der RFA haben sich vor allem die Klammerverfahren durchgesetzt. Die kurzfristigen Ergebnisse sind vielversprechend, Langzeitresultate jedoch noch kaum verfügbar. Auch randomisierte Vergleichsstudien zur LF sind rar.
Substances chimiques
Proton Pump Inhibitors
0
Alprostadil
F5TD010360
Types de publication
Journal Article
Langues
ger
Sous-ensembles de citation
IM
Pagination
188-193Informations de copyright
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