[Development of a Return-to-work Intervention for Psychiatric Inpatients].

Entwicklung einer Intervention zur Unterstützung von stationär-psychiatrisch behandelten Patienten bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz im Rahmen der RETURN-Studie.

Journal

Gesundheitswesen (Bundesverband der Arzte des Offentlichen Gesundheitsdienstes (Germany))
ISSN: 1439-4421
Titre abrégé: Gesundheitswesen
Pays: Germany
ID NLM: 9204210

Informations de publication

Date de publication:
Apr 2023
Historique:
medline: 26 4 2023
pubmed: 19 12 2021
entrez: 18 12 2021
Statut: ppublish

Résumé

Patients with mental illnesses often face difficulties when returning to workplace after an episode of inpatient treatment. Available resources intended to support the return-to-work process are often not used. It was the aim of the present study to develop an intervention that facilitates the implementation of patient support at the interface of in- and outpatient care. We used a structured development process for the establishment of a return-to-work intervention for psychiatric inpatients. The intervention consisted of the use of return-to-work experts who worked on the basis of a manual. In clearly defined modules, patients were given information on social law basics and details of the return process. Difficult situations (e. g., dealing with the disclosure of the diagnosis, return interview) were discussed and rehearsed. After discharge, further care took place, above all with regard to experiences on the first working day, accompaniment to discussions with the employer and support with any other upcoming difficulties. The results of the ongoing study will show whether the chosen approach actually yields the expected results, namely an improvement of the return-to-work process. Psychische Erkrankungen sind inzwischen die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen und die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Verrentungen. Um Jobverluste zu vermeiden sind besondere Interventionen zur Rückkehr an den Arbeitsplatz erforderlich. Ein erfolgreicher Rückkehrprozess kann eine erneute Krankschreibung sowie Erwerbsunfähigkeit verhindern. Zudem kann eine gelingende Rückkehr in den Berufsalltag positiv auf den Genesungsprozess zurückwirken. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Return-to-Work-Programme eine wirksame Handlungsoption sind, um Patienten nach längerer Erkrankung nachhaltig wieder ins Arbeitsleben zurückzuführen. Return-to-Work-Programme bilden hinreichende Unterstützungsangebote, um mangelnde Ressourcen (z. B. fehlende Wertschätzung) und Belastungen (z. B. zu hohes Arbeitsvolumen) zu bewältigen. Für die Studie RETURN wurde ein Return-to-Work Konzept für stationär-psychiatrisch behandelte Patienten entwickelt. Die Intervention besteht aus dem Einsatz von Return-to-Work- Experten, die auf Basis eines Handbuches arbeiten. In klar definierten Modulen werden mit den Patienten während des stationären Aufenthaltes u. a. sozialrechtliche Grundlagen und Einzelheiten des Rückkehrprozesses besprochen sowie schwierige Situationen (z. B. Umgang mit der Offenlegung der Diagnose, Rückkehrgespräch) vorbereitet. Nach Entlassung erfolgt die Weiterbetreuung v. a. im Hinblick auf Erfahrungen am ersten Arbeitstag, Begleitung zu Gesprächen des BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement) und Unterstützung bei etwaigen Schwierigkeiten. Die Ergebnisse der noch laufenden Studie werden zeigen, ob der gewählte methodische Ansatz zu einer Verbesserung der Rückkehr an den Arbeitsplatz führt.

Autres résumés

Type: Publisher (ger)
Psychische Erkrankungen sind inzwischen die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen und die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Verrentungen. Um Jobverluste zu vermeiden sind besondere Interventionen zur Rückkehr an den Arbeitsplatz erforderlich. Ein erfolgreicher Rückkehrprozess kann eine erneute Krankschreibung sowie Erwerbsunfähigkeit verhindern. Zudem kann eine gelingende Rückkehr in den Berufsalltag positiv auf den Genesungsprozess zurückwirken. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Return-to-Work-Programme eine wirksame Handlungsoption sind, um Patienten nach längerer Erkrankung nachhaltig wieder ins Arbeitsleben zurückzuführen. Return-to-Work-Programme bilden hinreichende Unterstützungsangebote, um mangelnde Ressourcen (z. B. fehlende Wertschätzung) und Belastungen (z. B. zu hohes Arbeitsvolumen) zu bewältigen.

Identifiants

pubmed: 34921361
doi: 10.1055/a-1690-7136
doi:

Types de publication

English Abstract Journal Article

Langues

ger

Sous-ensembles de citation

IM

Pagination

298-304

Informations de copyright

Thieme. All rights reserved.

Déclaration de conflit d'intérêts

Die Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenskonflikt besteht

Auteurs

Adele Brucks (A)

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, TUM, München, Deutschland.

Daniela Blank (D)

Isar-Amper-Klinikum München Ost, Kliniken des Bezirks Oberbayern Kommunalunternehmen, München, Deutschland.

Monika Kohl (M)

Isar-Amper-Klinikum München Ost, Kliniken des Bezirks Oberbayern Kommunalunternehmen, München, Deutschland.

Lina Riedl (L)

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, TUM, München, Deutschland.

Anne Lang (A)

Isar-Amper-Klinikum München Ost, Kliniken des Bezirks Oberbayern Kommunalunternehmen, München, Deutschland.

Peter Brieger (P)

Isar-Amper-Klinikum München Ost, Kliniken des Bezirks Oberbayern Kommunalunternehmen, München, Deutschland.

Johannes Hamann (J)

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, TUM, München, Deutschland.

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